Schutz

Wichtige Tipps für mehr Sicherheit beim Online-Banking

Beim Online-Banking sollte man sich auf keinen Fall auf andere verlassen. Wenn es darum geht, seine Daten und Konten beim Einkaufen im Netz zu schützen, muss man als User selbst tätig werden und auf bestimmte Dinge achten.

Online BankingAuch für das Online-Banking spielt es eine wichtige Rolle, den Cache regelmäßig zu löschen.© Falko Matte / Fotolia.com

Beim Online-Banking können Kontoinhaber ohne einen Besuch in der Bankfiliale und zu jeder Uhrzeit Überweisungen tätigen, Daueraufträge einrichten, ändern und löschen, mit Wertpapieren handeln oder ihr Handy aufladen. Dabei spielt die Sicherheit beim Online-Banking eine wichtige Rolle. Die Banken und Sparkassen halten Merkblätter für die Kontoinhaber bereit und geben Tipps zur sicheren Nutzung. Die Bankkunden sollten die Ratschläge beachten und durch ihr Verhalten für Sicherheit beim Online-Banking sorgen.

Sicherheit beim Online-Banking: Nutzer sind gefragt!

Bankkunden können selbst die Sicherheit beim Online-Banking erhöhen, indem sie sich an folgende Hinweise halten:

  • Konten nur über sichere HTTPS-Seiten aufrufen
  • Tageslimit für Überweisungen festlegen
  • TAN nur für Bankgeschäfte eingeben, nicht für andere Transaktionen
  • Cache löschen, um Daten aus dem Zwischenspeicher zu entfernen
  • Beim Verlassen der Seite immer vollständig ausloggen
  • Kontoumsätze regelmäßig kontrollieren
  • Bei Verdachtsfällen den Zugang zum Online-Banking sperren

HTTP und HTTPS: Was ist der Unterschied?

Im Gegensatz zum Hypertext Transfer Protocol (HTTP) zeichnet sich HTTPS dadurch aus, dass die Daten verschlüsselt gesendet werden. Bankkunden erkennen sichere Seiten auch an dem verriegelten Schloss in der Adressleiste des Browsers, wenn sie die Startseite ihrer Bank aufrufen.

Maximalbetrag festlegen

Zur Sicherheit beim Online-Banking trägt auch bei, dass sich der Kontoinhaber mit seiner persönlichen Nutzerkennung und seinem Passwort anmeldet. Nach der Anmeldung kann der Bankkunde im Servicebereich seines Kontos selbst bestimmen, welchen Betrag er maximal pro Tag überweisen darf. Das Limit kann jederzeit geändert werden, wenn eine höhere Überweisung ansteht.

TAN – per Liste, SMS und Generator erhältlich

Sowohl für die Änderung des Überweisungslimits als auch für die Ausführung der Überweisung muss bei vielen Kreditinstituten eine TAN eingegeben werden. Dazu erhält der Kontoinhaber entweder eine durchnummerierte TAN-Liste in Papierform oder die Bank sendet ihm eine SMS mit einer gültigen TAN zu. Bei einigen Banken bekommen die Kunden einen TAN-Generator, für den eine Gebühr fällig werden kann. Der TAN-Generator erstellt mit oder ohne Bankkarte eine neue TAN für jede Transaktion. Die Kreditinstitute fragen keine TAN für Updates, SEPA-Freischaltungen, Rücküberweisungen oder Gewinnspiele ab.

Was muss ich beim Bezahlen mit dem Handy beachten?

Auch beim Bezahlen mit dem Handy muss der Anwender auf Sicherheit wie beim Online-Banking achten. Der Bezahlvorgang wird über die App der Bank, die Wallet-App eines Mobilfunkanbieters, die App eines Bezahldienstes beziehungsweise die hauseigene App des Verkäufers abgewickelt oder die Ladenkasse verfügt über die Near-Field-Communication-Technologie (NFC). Um eine ähnliche Sicherheit wie beim Online-Banking zu gewähren, gibt der Käufer die Zahlung per PIN oder Fingerabdruck frei.

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