Gutscheine und Flatrates

Tipps zum Verschenken von E-Books

Zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken gehören seit jeher Bücher – und inzwischen auch E-Books. Doch das digitale Format und der Kopierschutz stellen Schenkende vor Schwierigkeiten. Der Bitkom gibt Tipps, wie man dennoch elektronische Bücher verschenken kann.

eBook-Reader© Markus Bormann / Fotolia.com

Berlin (red) - Bereits jeder Fünfte liest E-Books auf Tablet-Computern, Smartphones und speziellen E-Readern, die ihrerseits in diesem Jahr zu den populärsten Präsenten gehören. Jeweils 23 Prozent der Bundesbürger wollen ein Tablet oder ein Smartphone verschenken, zwölf Prozent einen E-Reader. Damit steigt die Verfügbarkeit an E-Book-fähigen Geräten weiter an.

Probleme beim Verschenken von E-Books

Digitale Mediendateien können aus urheberrechtlichen Gründen nicht einfach gekauft und dann verschenkt werden. Beim Kauf eines digitalen Buches erwirbt der Käufer nicht das Eigentum an der Datei, sondern ein Nutzungsrecht. Dieses Nutzungsrecht ist nicht ohne weiteres übertragbar. Es gibt jedoch Möglichkeiten, trotzdem E-Books zu verschenken.

E-Book-Gutscheine sind erste Wahl

Die einfachste Variante besteht darin, einen Gutschein bei E-Book-Anbietern zu erwerben. Dieser kann entweder digital versendet oder ausgedruckt übergeben werden. Der Beschenkte kann den Gutschein dann beim jeweiligen Online-Shop einlösen. Zudem gibt es den Trend, Gutscheine zu individualisieren, sodass man ein selbst gewähltes Foto aufdrucken kann oder einen Gutschein mit entsprechendem Thema wählen kann.

Auf das Lesegerät achten

Beim Verschenken von Gutscheinen sollte darauf geachtet werden, welches Lesegerät der Beschenkte nutzt. Wird ein spezieller E-Reader (Kindle, Tolino, Kobo, Sony etc.) für das Lesen von E-Books benutzt, kann es passieren, dass sich die digitalen Präsente wegen fehlender Kompatibilität nicht lesen lassen. Die Mehrheit der E-Reader nutzt das EPUB-Format. Hat der Beschenkte aber einen Kindle, kann der Gutschein nur bei Amazon gekauft werden, da der Online-Händler ein spezielles Format verwendet.

Anders sieht es aus, wenn der Beschenkte einen Tablet-Computer oder Smartphone zum Lesen nutzt. Hier gibt es die Möglichkeit, verschiedene Apps zum Lesen zu nutzen, mit denen die Formatfrage umgangen werden kann. So können Apple-Kunden auf dem iPad zum Beispiel auch über die Kindle-App E-Books lesen.

Flatrate für E-Books als Alternative

Alternativ gibt es für Smartphone- und Tablet-Computer-Nutzer noch eine weitere Möglichkeit, E-Books zu verschenken. E-Book-Flatrates ermöglichen nach Zahlung einer monatlichen Gebühr, E-Books zu leihen und mit speziellen Apps auf den Geräten zu lesen. Der Beschenkte kann dann innerhalb eines bestimmten Zeitraums, zum Beispiel 30, 60 oder 90 Tage, so viele E-Books lesen wie er möchte. Diese Programme laufen auf allen gängigen Geräten mit iOS- oder Android-Betriebssystem.

Top