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Klapphandys: Für wen sich der praktische Handytyp eignet

Charakteristisch für das Klapphandy, manchmal auch Folder-Handy genannt, ist, dass sich das Display ähnlich wie bei einem Notebook auf die Tastatur klappen lässt. Das hat mehrere Vorteile: Vor allem natürlich ist das Tastenfeld geschützt und kann nicht versehentlich betätigt werden. Außerdem lässt sich das Gerät platzsparend verstauen: Tastenfeld und Display sind trotzdem groß genug, dass sie auch beispielsweise von Senioren gut bedient werden können. Eine Auswahl an Klapphandys unterschiedlicher Hersteller finden Sie in unserer Datenbank.

Seit wann gibt es Klapphandys?

Das erste Klapphandy wurde mit dem StarTAC Mitte der 1990er Jahre von Motorola produziert. Damals konnten sich die Geräte jedoch nicht auf dem Markt durchsetzen. Trotzdem verschwand das Klapphandy nicht komplett vom Markt. In Japan erfreute sich das Design nämlich großer Beliebtheit und wurde unter anderem für i-mode, einen mobilen Datendienst, genutzt. Klapphandys finden sich heute vorwiegend in den Reihen der Senioren- und Einfachhandys, auch wenn sich die Modelle natürlich in ihrer Funktionsvielfalt unterscheiden.

Doro PhoneEasy 632Der Handy-Hersteller Doro hat zahlreiche Klapphandys im Angebot, hier das Doro PhoneEasy 632.© Doro

Die Vorteile der aufklappbaren Handys

Durch die sogenannte Muschelschalenbauweise lässt sich ein relativ großes Display platzsparend im Gerät einbauen. Bei Geräten neuerer Generation befindet sich ein weiteres Display auf der Außenseite der Hülle. Hier kann der Besitzer wichtige Informationen, etwa eingegangene SMS, entgangene Anrufe oder den Ladestand des Akkus ersehen, ohne das Handy zu diesem Zweck aufklappen zu müssen. In geschlossenem Zustand ist das Display des Handys hervorragend gegen Kratzer und andere Beschädigungen hervorragend geschützt. Natürlich ist solch ein zusammengeklapptes Handy deutlich dicker als etwa moderne Smartphones.

Für wen eignet sich ein Klapphandy?

Das Klapphandy eignet sich hervorragend für Mobilfunkkunden, die das Handy bequem in der Tasche tragen und dabei nicht befürchten wollen, dass sie versehentlich die Tastatur aktivieren und dadurch möglicherweise hohe Telefonkosten produzieren. Weil es sich beim Klapphandy um ein relativ einfaches Mobilfunkgerät mit einer überschaubaren Zahl von Funktionen handelt, eignet es sich außerdem als Einsteigerhandy für Kinder, welchen das eigene Handy ein Gefühl von Sicherheit vermitteln kann, wenn sie unterwegs sind.

Eine Alternative als Seniorenhandy

Das Klapphandy kommt auch den Bedürfnissen von Senioren, die auf kein spezielles Seniorenhandy zurückgreifen wollen, sehr entgegen. Der große Bildschirm ermöglicht es, Kontaktdaten, Telefonnummern und Kurznachrichten leichter zu entziffern, während das Tastenfeld ausreichend groß ist, dass es auch mit einer eingeschränkten Motorik genutzt werden kann. Darüber hinaus schätzen gerade Senioren einen weiteren Vorteil des Klapphandys: Ist das Display auf die Tastatur geklappt, während gerade ein Anruf eingeht, reicht es völlig aus, das Display hochzuklappen, um den Anruf entgegenzunehmen.

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Klapphandys sind oft als Seniorenhandys beliebt, doch speziell für diese Zielgruppe haben die Hersteller noch weitere praktische Handys im Angebot.

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