Schneller surfen

Mit LTE-Smartphone das mobile Highspeed-Internet erleben

LTE

Der LTE-Mobilfunkstandard lockt mit enorm hohen Übertragungsraten, die auch datenintensive Anwendungen wie Web-TV verzögerungsfrei von unterwegs aus ermöglichen. Neben einem entsprechenden LTE-Mobilfunkvertrag ist ein LTE-Smartphone oder -Tablet erforderlich, welches den Standard unterstützt. Waren LTE-Module lange Zeit ausschließlich in teuren High-End-Geräten verbaut, so bringen mittlerweile immer mehr Hersteller preisgünstigere LTE-Smartphones auf den Markt, um auch Kunden mit schmalerem Budget für die neue Technik zu gewinnen.

Wer an einem LTE-Smartphone interessiert ist, findet in unserer Datenbank eine große Auswahl an Geräten. Mit der Smartphone-Suche bekommt man auch gleich noch einen Überblick über passende Vertragstarife, die das gewünschte Gerät beinhalten.

LTE: Der Highspeed-Standard im Vergleich

Die Abkürzung LTE steht für "Long Term Evolution", was grob mit "langfristige Entwicklung" übersetzt werden kann. Gemeint ist hierbei die Ausbaufähigkeit des Standards: Waren es anfangs noch Downloadraten im Bereich von 50 Mbit/s, sind es mittlerweile bei entsprechenden Verträgen bereits 150 Mbit/s. Örtlich, etwa in dicht besiedelten Stadtgebieten, sind sogar bereits bis zu 300 Mbit/s möglich.

Bereits bei der Einführung übertrafen die 50 Mbit/s von LTE/4G die Downloadgeschwindigkeit von UMTS/3G deutlich. Via UMTS sind aktuell mit dem Übertragungsprotokoll HSPA+ maximal 42,2 Mbit/s möglich – gegenüber 150 Mbit/s , die sich auf einem LTE-Smartphone heute schon erreichen lassen.

Bei LTE-Geschwindigkeitsangaben ist immer der Zusatz "bis zu" wichtig: Denn die Kapazität von LTE-Sendemasten nimmt mit der Anzahl der Nutzer und der Entfernung zum Sendemast ab. So kann es beispielsweise passieren, dass der Vertrag bis zu 150 Megabit die Sekunde zusichert, in der Realität jedoch deutlich weniger erreicht werden. Durchschnittlich wurden Mitte 2015 lediglich 13 Mbit/s erreicht.

LTE-Smartphones – gleich komplett mit Vertrag erwerben?

Da LTE-Smartphones lange Zeit sehr teuer ausfielen, war der Erwerb zusammen mit einem passenden Mobilfunkvertrag meist die günstigste Lösung. Hochwertige Geräte vom Kaliber eines Galaxy S oder iPhone lassen sich weiterhin am leichtesten zusammen mit einem LTE-Vertrag finanzieren und können in Verbindung mit den schnellen LTE-Übertragungsraten ihre Stärken optimal ausspielen. Günstige LTE-Smartphones lassen sich auch gut ohne Vertrag finanzieren; für alle, die derzeit noch mit der Geschwindigkeit eines (bestehenden) UMTS-Tarifes zufrieden sind, aber schon einen zukünftigen Tarifwechsel ins Auge gefasst haben, ist der Einzelkauf wohl die bessere Option. Denn die LTE-Verträge kosten noch mehr im Vergleich zu Tarifen, die lediglich langsameren UMTS-Zugriff bieten.

Die wichtigsten Fragen zum LTE-Smartphone

  • Wie schnell ist das Internet bei einem LTE-Smartphone?
    2016 unterstützen neue LTE-Smartphones teilweise bis zu 400 Megabit die Sekunde im Download. So weit sind die deutschen Netze jedoch noch nicht: Zwar ist LTE nahezu flächendeckend vorhanden, wie schnell die LTE-Verbindung ist, hängt jedoch vom Abstand zum nächsten Sendemast und dessen Kapazitäten ab. Denkbar sind in Ballungszentren über 100 Megabit die Sekunde, je mehr Leute über den selben Sendemast zur gleichen Zeit surfen, desto langsamer wird jedoch die Verbindung.
  • Wo gibt es LTE-Smartphones?
    LTE-Smartphones gibt es überall, wo es Handys gibt: Ob im Online-Handel, im Elektronik-Fachmarkt oder zum Handytarif dazu. Am besten man überlegt sich vor dem Kauf, was das Smartphone neben LTE bieten soll, sodass man die in Frage kommenden Kandidaten besser eingrenzen kann. Mit unserem Smartphone-Vergleich geht das besonders einfach.
  • Was kostet ein LTE-Smartphone?
    LTE ist schon seit einiger Zeit nicht mehr nur den High-End-Modellen vorbehalten. Auch erste Einsteigermodelle werden mit LTE angeboten. Unter den LTE-Smartphones mit Android-Betriebssystem finden sich bereits Vertreter für unter 200 Euro, etwa innerhalb der Moto-G-Serie von Motorola oder bei Wiko. Ebenfalls recht günstig zu haben sind Modelle auf dem Vorjahr, welche immer noch ordentlich Leistung bieten, im Preis jedoch deutlich günstiger geworden sind. Zu den Anschaffungskosten des LTE-Smartphones kommen außerdem die Kosten für den LTE-Vertrag. Je nach gewünschtem Inklusivvolumen und LTE-Geschwindigkeit findet man Tarife schon für wenige Euro. Wer mag, kann sich sein LTE-Smartphone auch direkt mit passendem Vertrag zulegen, wodurch selbst teure High-End-Modelle erschwinglich werden.
  • Was sollte ein LTE-Smartphone noch bieten?

    Von LTE profitieren vor allem diejenigen, die gern von unterwegs aus Streaming-Videos anschauen und/oder viel Zeit mit Surfen verbringen und keine Lust auf längere Ladezeiten haben. In beiden Fällen ist ein gutes Display von Vorteil – 4,5 Zoll und eine gute Auflösung (etwa 1280 x 720 Pixel) sind für eine angenehme Dauernutzung zu empfehlen. Freunde von HD-Videoübertragungen sollten zudem auf einen schnellen Prozessor und ausreichend Arbeitsspeicher achten, damit die Videos auch verzögerungsfrei decodiert werden können.

    Die hohen Geschwindigkeiten von LTE verführen natürlich auch zu umfangreicheren Downloads. Entsprechend bietet es sich an, beim Smartphonekauf auch auf den verbauten Festspeicher zu achten: Er sollte entweder von vornherein großzügig dimensioniert sein oder sich bei Bedarf kostengünstig via Speicherkarte erweitern lassen, damit möglichst viele Apps, Songs oder Videodateien auf dem Gerät Platz finden.

  • Wer hat das beste LTE-Netz?
    In Deutschland werden drei LTE-Netze (Telekom, Vodafone, Telefónica) parallel betrieben und keines ist davon die ultimative Wahl. Lücken in der Netzabdeckung haben alle drei Netze, jedoch alle an unterschiedlichen Stellen. Daher muss jeder Interessent für sich recherchieren, welches Netz an den gewohnten Aufenthaltsorten am besten funktioniert. Eine große Hilfe hierbei sind die Netzabdeckungskarten der einzelnen Anbieter.
  • Was, wenn kein LTE verfügbar ist?
    Obwohl das LTE-Netz in Deutschland mittlerweile recht gut ausgebaut ist, kann es trotzdem hin und wieder vorkommen, dass man sich in einem LTE-Funkloch befindet. Für die Internetverbindung stellt das kein Problem dar: Ist das LTE-Signal nicht ausreichend, schaltet das Smartphone automatisch auf HSPA um, wo immerhin noch bis zu 42 Megabit die Sekunde möglich sind. Doch auch hier gilt, dass in der Praxis die Surfgeschwindigkeit oft deutlich darunter liegt.
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