MicroSim: Die geschrumpfte Sim-Karte
Für das iPad und das neue iPhone werden neue Sim-Karten benötigt. Diese heißen MicroSim und sind um einiges kleiner als die herkömmlichen Sim-Karten, die man aus anderen Geräten kennt. Der Chip einer MicroSim, welcher alle relevanten Informationen trägt, bleibt gleich groß, doch das Plastikplättchen wird kleiner. Wir zeigen Ihnen, wie Sie an eine MicroSim kommen und was es damit auf sich hat.
Die meisten Anbieter haben bereits reagiert und bieten nun die neuen MicroSim Karten an. Einige tauschen die Sim kostenlos um, andere verlangen eine Gebühr. Es kursieren bereits Anleitungen im Internet, mit der man sich seine MicroSim selbst zurechtschneiden kann.
MicroSim selbst gemacht
Eine MicroSim ist nur 15 x 12 Millimeter groß und beansprucht somit viel weniger Platz als eine herkömmliche Sim-Karte, welche 25 x 15 Millimeter groß ist. Beim Chip gibt es keine großen Unterschiede. Wenn Sie Ihre Sim Karte selbst zu einer MicroSim zurechtschneiden, sollten Sie in jedem Fall vorsichtig sein. Durch einen falschen Schnitt könnte der Chip unbrauchbar gemacht werden.
Nutzer, die ihr iPad aus den USA importiert haben, haben eine passende Prepaidkarte von AT&T gleich mitgeliefert bekommen, die sie als Schablone verwenden können. Für alle anderen gibt es im Internet einige recht hilfreiche Tutorials und Schablonen, mit denen sich die Sim-Karte zurechtschneiden lässt. Auch MicroSim Stanzmaschinen werden angeboten.
MicroSim bindet an Mobilfunkanbieter
Als das iPad erschienen ist, wurden Kritiken laut, dass der Nutzer dazu verpflichtet werde, sich an einen Anbieter zu binden, doch diese Behauptung ist schlichtweg falsch. MicroSim Karten sind mittlerweile bei fast allen Handyanbietern etabliert und wenn nicht, besteht die Möglichkeit, sich selbst eine MicroSim zu basteln.
Die Geschichte der MicroSim
MicroSim Karten sind auch bekannt unter 3FF (Third Form Factor) und ist die dritte Generation von Sim-Karten. Während die erste Generation noch Kreditkartengröße besaß, ist die zweite Generation in unser Verständnis von Sim-Karten übergegangen. Die zweite Generation nennt sich MiniSim und ist das, was sich in den handelsüblichen Handys befindet. In den 1990er Jahren entwickelte das European Telecommunications Standard Institute die dritte Generation, die MicroSim, mit dem Gedanken, dass das Handy der Zukunft kleiner werde.

