Discount-Internet

Handy-Discounter: Mobiles Internet zweiter Klasse?

Wer billig fliegt, muss mit wenig Beinfreiheit leben - wer billig mobil surft, bisweilen mit niedrigen Surf-Geschwindigkeiten. Die Handy-Discounter drücken beim mobilen Internet schon mal auf die Bremse, obwohl netztechnisch mehr Bandbreite drin wäre. Doch es tut sich einiges und auch LTE ist bei den Ablegern der "Großen" teilweise schon angekommen.

Die wirklich schnellen Surftarife stehen jedoch bislang hauptsächlich bei den Netzbetreibern zur Verfügung. Man muss jedoch fairerweise sagen, dass sich die Surfgeschwindigkeit bei Telekom, o2 und Vodafone auch je nach Tarif unterscheidet. Wer mehr zahlt, bekommt auch mehr Leistung und mehr Geschwindigkeit. Die Billigmarken bieten weniger Inklusivleistungen und kosten dafür nicht so viel. Zudem haben auch die Discounter aufgestockt. Wurden noch 2010 viele auf 3,6 Mbit/s oder gar weniger gebremst, surft man heute auch bei Discountern via LTE mit bis zu 50 Mbit/s.

Mobiles Internet - Tarife für Surfstick, Netbook & Co. im Vergleich

Weniger Speed-Auswahl bei den Discountern

Die Discounter bieten meist weniger Tarife an als die Netzbetreiber, trotzdem unterschieden sich die verschiedenen Tarifangebote der unterschiedlichen Anbieter recht stark. Da bietet der eine noch HSPA mit bis zu 21 Mbit/s an, andere werben mit Internet via LTE. Dort schwanken bei den Discountern die Geschwindigkeiten von wenigen Mbit/s bis hoch zu 50 Mbit/s die Sekunde. Die richtigen Turbo-Tarife, bei welchen je nach Region bereits über 200 Megabit die Sekunde möglich sind, bleiben jedoch bisher den Netzbetreibern vorbehalten. Wie sieht es im einzelnen bei den Netzbetreibern aus?

Mobiles Internet Download-SpeedInfografik: So schnell lädt man 500 Megabyte über verschiedene Zugänge herunter.©

o2 und seine Handy-Discounter

Bei den Billiganbietern im Netz von o2 bietet sich ein einheitliches Bild. Ob Fonic, Lidl oder Tchibo, hier surft man durch die Bank mit maximal 21,6 Mbit/s. Wer einen Surfstick anbietet, stellt hier den gleichen Speed zur Verfügung. Diese Geschwindigkeit entspricht somit in etwa HSPA+. o2 selbst hat aber natürlich aufgestockt und bietet, je nach Tarif, Geschwindigkeiten zwischen 3,6 und 50 Megabit die Sekunde im LTE-Netz an, hat aber bereits wie die anderen Netzanbieter auch schon höhere Geschwindigkeiten getestet.

Mobiles Internet bei den Vodafone-Discountern

Vodafone wird neben der Telekom in der Regel eines der besten Mobilfunknetze bescheinigt. So bietet der Netzbetreiber selbst mobiles Internet fürs Handy mit Geschwindigkeiten bis hin zu 225 Mbit/s an. Das Besondere: Prepaid-Kunden werden hierbei nicht ausgenommen. In den CallYa-Tarifen surft man ebenso wie in den Verträgen mit der maximal möglichen LTE-Geschwindigkeit, sofern man einen Datentarif gebucht hat.

Unter den Vodafone-Discountern wie etwa bei McSIM gibt es teilweise bereits Tarife mit bis zu 50 Mbit/s, Otelo bietet Tarife mit bis zu 42,2 Mbit/s, jedoch kein LTE. Die meisten Tarife wie etwa bei EdekaMobil oder McSIM mit bis zu 21,6 Mbit/s angeboten. Die BILDMobil hingegen muss man sich noch mit schlappen 7,2 Mbit/s begnügen.

Die deutsche Telekom und ihre Billigmarken

Einige Variation bietet sich auch bei den Handy-Discountern, die im Netz der Telekom versammelt sind. So erlauben etwa Billiganbieter wie discoSurf oder simply mobiles Surfen mit bis zu 50 Mbit/s. Die eigene Billigmarke congstar bietet mittlerweile 42 Mbit/s an, bei klarmobil gibts bis zu 21 Mbit/s im Download. Die Prepaid-Kunden der Discounter Penny Mobil und ja! Mobil hingegen müssen sich mit 14 Mbit/s zufrieden geben, LTE sucht man hier vergeblich.

Kunden des Netzbetreibers selbst können in den Tarifen fürs Smartphone je nach Region derzeit mit Geschwindigkeiten bis zu 300 Megabit die Sekunde rechnen.

Base: E-Plus bremst sich selbst

Nachdem E-Plus von der O2-Mutter Telefónica gekauft wurde, werden beide Netze über National Roaming miteinander verbunden. Nichtsdestotrotz sind hier die Geschwindigkeiten immer noch vergleichsweise gering. So bietet die führende Marke Base maximal 21,6 Megabit die Sekunde an. Ebenfalls auf diesem Stand befinden sich die bekannten E-Plus-Discounter wie Aldi und Blau.de. LTE gibt es nur mittels des erwähnten National Roamings im Netz von O2.

Schnelles mobiles Internet künftig unerlässlich

Mit den immer populärer werdenden Smartphones, Internetsticks und Tablet-PCs wird auch die Nutzung des mobilen Internet weiter steigen. Das macht schnelle Übertragungsraten unerlässlich. Die Begrenzung der Bandbreite und die Drosselung nach dem gebuchten Datenvolumen bleibt unter anderem eine Frage der Netzkapazität – sie öffnet den Netzbetreibern allerdings auch einen Weg, sich gegen die Billig-Konkurrenz beim mobilen Internet zu wappnen.

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