Angebot

Gratis surfen an deutschen Bahnhöfen

An 105 deutschen Bahnhöfen kann man bereits jetzt 30 Minuten lang gratis surfen. Die Bahn und die Telekom haben vor, das Angebot bei gutem Zuspruch weiter auszubauen. Wer länger als 30 Minuten surfen will, kann das gegen Bezahlung tun.

Zug© Pinosub / Fotolia.com

Berlin (AFP/red) - An insgesamt 105 Stationen sei es ab sofort möglich, täglich für 30 Minuten gratis drahtlose Internetzugänge der Deutschen Telekom zu nutzen, teilte die Deutsche Bahn am Dienstag in Berlin mit. Nach den 30 Minuten würden die Kunden automatisch ausgeloggt. Wer täglich mehr als 30 Minuten die Drahtlos-Netzwerke nutzen wolle, müsse zahlen.

Surfzeit kann nicht aufgeteilt werden

Die kostenlose Surfzeit müsse am Stück genutzt werden, sagte ein Bahn-Sprecher. Es könne nicht aufgeteilt werden, um beispielsweise am Morgen eines Tages am Hauptbahnhof München 15 Minuten zu surfen und am Abend 15 Minuten am Hauptbahnhof in Hamburg. Die Drahtlos-Netzwerke der Telekom deckten große Teile der öffentlichen Bereiche in den Bahnhöfen ab, insbesondere an Wartebereichen und in der Nähe öffentlicher Telefone.

Zugangsdaten kommen aufs Handy

Um das Angebot an den Bahnhöfen zu nutzen, müssen Reisende und Passanten ihr Smartphone oder ihren Computer mit dem Drahtlos-Netzwerk der Telekom verbinden. Danach muss der Internetbrowser auf den Geräten gestartet werden, wo automatisch eine Seite der Telekom angezeigt wird. Dort müssen Nutzer ihre Handynummer eingeben, um dann Zugangsdaten für die Anmeldung zu erhalten.

Angebot könnte weiter ausgebaut werden

In den vergangenen Jahren sei die Nutzung der Telekom-Online-Zugänge an den Bahnhöfen um ein Fünftel gestiegen, teilte die Bahn mit. Erhöhe sich die Nutzung weiter, werde das Angebot an weiteren Bahnhöfen ausgebaut. Ausgestattet seien jetzt vor allem großen Knoten-Bahnhöfe, mittelgroße Stationen und stark genutzte S-Bahnhöfe. Eine Liste mit den Bahnhöfen gibt es auf der Internetseite der Bahn unter www.bahn.de/wlan.

Kein WLAN? Tarife für mobiles Internet vergleichen!

Quelle: AFP

Top