VATM-Studie

So viel Datenvolumen braucht der Durchschnitts-Surfer

Das Datenvolumen, das beim mobilen Surfen oder auch am heimischen Internetanschluss verbraucht wird, nimmt stetig zu. Über den mobilen Anschluss verbraucht ein Nutzer durchschnittlich knapp 300 Megabyte, etwa ein Drittel mehr als ein Jahr zuvor.

Mobil surfen Smartphone© Robert Kneschke / Fotolia.com

Berlin/Düsseldorf (dpa/tmn/red) - Ob über den Mobilfunk oder übers Festnetz: Der Internet-Datenverkehr nimmt drastisch zu. Wurden 2013 pro Mobilfunkanschluss jeden Monat noch durchschnittlich 195 Megabyte (MB) an Daten übertragen, sollen es in diesem Jahr schon 283 MB sein - eine Zunahme von 45 Prozent. Das geht aus einer jährlichen Studie der Unternehmensberatung Dialog Consult im Auftrag des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) hervor.

45 Prozent der Datenmenge über LTE

Knapp die Hälfte des mobilen Datenvolumens (45 Prozent) soll den Angaben zufolge schon durch LTE-Netze und -Endgeräte übertragen werden.

Festnetz-Volumen steigt ebenfalls

Auch im Festnetz soll das verbrauchte monatliche Datenvolumen pro Anschluss von durchschnittlich 20,9 Gigabyte im vergangenen auf 26,7 GB in diesem Jahr steigen, prognostiziert die Studie. Das entspräche einem Zuwachs von mehr als einem Viertel (27,8 Prozent).

Anderthalb SIM-Karten pro Person

Bei den geschalteten Mobilfunkanschlüssen soll es bis zum Jahresende mit rund 117,5 Millionen SIM-Karten einen neuen Höchstwert in Deutschland geben. Der Wert entspräche den Angaben zufolge einer Steigerung von 2,3 Millionen SIM-Karten im Vergleich zum Vorjahr. Statistisch gesehen entfielen damit auf jeden Menschen hierzulande fast anderthalb SIM-Karten.

SMS gehen weiter zurück

Die Zahl der versendeten Kurznachrichten wird der Studie zufolge aber von täglich 101,3 Millionen im Jahr 2013 auf 73,8 Millionen in diesem Jahr merklich zurückgehen. Das führen die Experten auf den verstärkten Einsatz von Messaging-Apps zurück. Die SMS-Nutzung habe 2012 mit 162,9 Millionen SMS täglich ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht.

Quelle: DPA

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