Jubiläum

Das erste private Mobilfunknetz wird 20

Vor 20 Jahren fiel der Startschuss für das erste deutsche Mobilfunknetz. Die Preissprünge von damals zu heute sind fast unglaublich.

Handytarife© alphaspirit / Fotolia.com

Düsseldorf (red) - Bereits im Juni 1991 begann der Probebetrieb des neuen Netzes in 15 Ballungsgebieten Deutschlands. Anfang 1992 konnte das D2-Netz, welches heute Vodafone (www.vodafone.de) gehört, vollständig in Betrieb gehen. Jedoch fehlten noch Mobiltelefone. So bekamen im Juni 1992 die ersten Hersteller wie Ericsson und Motorola die europaweite Zulassung für den Verkauf von Mobiltelefonen, wovon noch im selben Monat die ersten tausend verkauft wurden.

Hohe Preise für die ersten Handys

Die ersten D2-Telefone kosteten 2500 DM bis 3000 DM. Noch teurer waren zu damaligen Zeiten mit 10.000 Euro pro Stück nur Autotelefone. Vor 20 Jahren lag die Grundgebühr noch bei 77,52 DM und eine Mobilfunkminute in der Hauptzeit kostete 1,44 DM oder 49 Pfennige in der Nebenzeit. Heute zahlt man für eine Mobilfunkminute in den gängigen Vertragstarifen 19 Cent, der günstigste Preis bei Prepaid-Tarifen liegt deutschlandweit bei 8 Cent.

Das Handy erobert Deutschland

Bereits vier Jahre früher als geplant wurde der zweimillionste Mobilfunkkunde begrüßt, nur zwei Jahre später waren es bereits knapp 14 Millionen Kunden. Im zweiten Quartal 2009 meldete die Bundesnetzagentur deutschlandweit 107 Millionen Mobilfunkteilnehmer, somit gibt es in Deutschland inzwischen mehr Handys als Einwohner.

Wissenswertes zum Thema
Top