Reisetipps

Mobiles Surfen im Ausland: So spart man viel Geld

Wer im Ausland mobil ins Internet gehen möchte, hat trotz aller EU-Regulierungsversuche immer noch mit hohen Kosten zu kämpfen - vor allem außerhalb Europas. Um die Kosten überschaubar zu halten, sollte man vor allem zwei Ratschläge beachten.

Handykosten© Rainer_81 / Fotolia.com

Linden/Leverkusen (red) - Mobiles Surfen mit Smartphones und Internetsticks im Ausland kann eine teure Angelegenheit werden. Genau wie bei Telefonverbindungen fallen für die mobile Datenübertragung im Ausland Roaming-Gebühren an. Trotz der neuen Gesetze zur Regulierung dieser Gebühren kann gerade bei der Internetnutzung die Rechnung sehr hoch ausfallen - vor allem im Nicht-EU-Ausland.

Was man vor Reiseantritt checken sollte

Um günstig im Ausland surfen zu können, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man versucht vor Reiseantritt beim bestehenden Anbieter ein spezielles Urlaubs- bzw. Auslandspaket zu buchen oder man kauft sich einen Prepaid Internet Stick im Reiseland. Mit der Vor-Ort-Variante lässt sich viel Geld sparen, denn auch die aktuellen Datentarife der hiesigen Anbieter sind meist nur dann günstig, wenn wenig Traffic entsteht.

Datenvolumen wird sehr unterschiedlich bepreist

So sollte man beispielsweise beachten, dass die Abrechnung bei den meisten Anbietern nicht nach Verbindungszeit, sondern nach Verbindungsvolumen stattfindet. Je mehr MB man versurft, desto teurer wird es also. Die Kosten pro MB liegen je nach Anbieter zwischen 0,50 Euro und 7 Euro. Eine E-Mail mit Anhang kann also schnell teuer werden. Bei bis zu 7 Euro pro MB ist aber auch schon "normales" mobiles Surfen nicht gerade günstig. Ein gutes Beispiel bieten die Smart-Traveller-Angebote der Telekom. Ein web'n'walk Roaming Daypass für mobiles Surfen mit dem Laptop kostet derzeit ca. 13 Euro pro Tag. Darin enthalten sind 50 MB Datenvolumen, jedes weitere MB kostet 1,60 Euro.

Tipp: Prepaid Internet Sticks im Ausland kaufen

Der Aufwand, sich einen Prepaid Internet Stick vor Ort im Reiseland zu kaufen, kann sich schnell lohnen. Ähnlich wie in Deutschland gibt es auch in den Urlaubsländern viele Anbieter für mobiles Internet, die im Kampf um Marktanteile mit niedrigen Preisen werben. Vodafone in Spanien bietet beispielsweise für 19 Euro ein Datenvolumen von 250 MB oder wahlweise eine 7-Tage-Flatrate an. Hier kann man im Vergleich zur Tarifoption WebSessions International viel Geld sparen. Die Websession International bietet für 14,95 Euro gerade einmal 50 MB in einem Zeitraum von 24 Stunden. In Italien kann man beim Anbieter TIM ein Starterset für 10 Euro erwerben. Dieser Betrag geht komplett in ein Startguthaben über. Im Tarif Internet 40 kann man dann für 9 Euro 40 Stunden lang surfen. Eine Recherche vor Reiseantritt kann sich also bezahlt machen. Tipps und Erfahrungsberichte zum mobilen Surfen im Ausland findet man auch auf der Seite surfstick-erfahrungen.de.

Weiterempfehlen
Weitere Ratgeber aus dieser Rubrik