Mobilfunk

So kommt Ihr Handy unbeschadet durch den Winter

Klirrende Kälte, Schnee und Nässe - Im Winter wird das Handy besonderen Strapazen ausgesetzt. Doch es gibt einige sinnvolle Tipps, mit denen Ihr Handy unbeschadet durch die kalte Jahreszeit kommt.

Handytarife© alphaspirit / Fotolia.com

Berlin (red) - Schaden Schneeflocken dem Smartphone? Ist der Akku im Winter schneller leer? Friert das Display bei Minusgraden ein? Fest steht: klirrende Kälte, Schnee und Nässe setzen dem Handy zu und können im schlimmsten Fall teure Reparaturen oder gar eine Neuanschaffung nötig machen. Wer jedoch weiß, wie das Mobiltelefon winterfest wird, kommt gut durch die kommenden Monate. Die wichtigsten Tipps für einen sicheren Umgang mit dem Mobiltelefon im Winter hat das Informationszentrum Mobilfunk e. V. (IZMF) zusammengestellt.

Handynutzung in der kalten Jahreszeit

Vor allem die niedrigen Temperaturen können die Funktionsfähigkeit von Mobiltelefonen beeinträchtigen. Beispielsweise verliert der Akku bei Kälte bis zu einem Drittel seiner Kapazität. Dadurch können sowohl die Standby-Zeit als auch die Gesprächszeit deutlich sinken. Bei Minusgraden nimmt möglicherweise auch die Reaktionsgeschwindigkeit und Leserlichkeit des Displays ab. Das erschwert dann die Bedienung von Smartphones über den Touchscreen. Feuchtigkeit ist ebenfalls nicht gut für das Gerät: Beim Telefonieren im Schnee kann Nässe ins Innere eindringen und die Elektronik stören. Ähnliche Folgen kann Kondenswasser haben. Es entsteht beispielsweise, wenn man von einem ausgedehnten Winterspaziergang zurück in die warme Wohnung kommt. Durch den Temperaturwechsel kann das Display zudem Risse bekommen.

Viele Hersteller empfehlen daher, die Telefone nur bis knapp unter Null Grad zu verwenden. Jedoch helfen ein paar einfache Vorkehrungen, um auch in der kalten Jahreszeit mobil erreichbar zu sein.

Tipps für die Handynutzung im Winter

  • In der Innentasche von Jacke oder Mantel bleibt das Gerät am besten geschützt. Alternativ sind auch Taschen oder Rucksäcke geeignet - falls sie warm und wasserdicht sind.
  • Mit einem Headset und einer automatischen Rufannahme muss man das Telefon nicht für jeden Anruf umständlich aus der Winterkleidung hervorholen.
  • Ein Handy braucht etwa eine halbe Stunde, um sich von kalt auf warm zu akklimatisieren. Man sollte es keinesfalls auf die Heizung legen, da dann Schäden durch Kondenswasser entstehen können.
  • Auch beim Aufladen sollte gewartet werden, bis sich das Mobiltelefon an die Raumtemperatur angepasst hat. Nur dann nimmt der Akku seine vollständige Leistungsfähigkeit auf.

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