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Die 10 besten Tipps und Tricks für WhatsApp

Wer WhatsApp noch immer für einen reinen Messenger hält, dem gehen viele Vorteile des Dienstes verloren. Wir verraten, wie man sich die Nutzung und Bedienung vereinfacht, wie man mit WhatsApp "umzieht" oder den Messenger ganz ohne Smartphone benutzt.

WhatsApp 10 Tipps© Billiger-Telefonieren.de

Manchmal nervt WhatsApp einfach: Dauernd blinkt und piepst es, weil wieder neue Nachrichten in der Party-Plan-Gruppe eingegangen sind. Oder man traut sich nicht, etwas zu lesen, weil der Chatpartner dann weiß, dass man gerade online war. Doch für diese Fälle gibt es Abhilfe. Außerdem verraten wir in unserem Ratgeber auch einiges Organisatorisches, zum Beispiel, wie man vorgeht, wenn man eine neue Handynummer bekommt.

1. Telefonieren mit Datenbremse

Dass man mittlerweile auch per WhatApp telefonieren kann, ist kein Geheimnis. Dazu muss der gewünschte Gesprächspartner in den Kontakten ausgesucht und kann dann mit Drücken des grünen Hörer-Symbols angewählt werden. Man telefoniert nun über das Internet - und zahlt keine Telefonkosten.

Was einige aber nicht wissen: Das Telefonieren außerhalb des WLAN-Netzes verbraucht jede Menge Datenvolumen. Dem kann man aber zumindest mit einem Android-Smartphone entgegenwirken. In den meisten Fällen funktioniert das folgendermaßen: Innerhalb der Leiste, in der die Benachrichtigungen angezeigt werden, kann der Punkt "Datennutzung" angewählt werden. Darunter findet sich dann auch die Einstellung "Mobilfunkdatenbegrenzung festlegen". Einfacher: Man telefoniert nur kurz oder im WLAN.

2. Datenvolumen sparen die Zweite: Mediendownloads

Wenn Videos oder haufenweise Bilder im mobilen Netz automatisch heruntergeladen werden, wird das Datenvolumen auf die Dauer ganz schön belastet. Aber hier gibt es ganz einfach Abhilfe. In den WhatsApp-Einstellungen unter "Datennutzung" kann man für jede Art der Netzverbindung (WLAN, mobile Datenverbindung, Roaming) einzeln festlegen, welche Dateien heruntergeladen werden dürfen. So kann man beispielsweise bestimmen, dass im WLAN alles heruntergeladen wird, während im mobilen Netz nur Bilder und bei Roaming überhaupt keine Medien geladen werden sollen.

3. Nervige Nachrichten ignorieren

Ein bestimmter Kontakt ist einfach zu mitteilsam und Sie möchten nicht dauernd von Benachrichtigungen gestört werden? Kein Problem: WhatsApp bietet die Möglichkeit, Kontakte stummzuschalten. Das funktioniert so: Im Chat-Verlauf klickt man auf den Namen des Kontakts und wählt anschließend die Einstellung "Stummschalten" (bei iOS heißt es "Lautlos"). Auch lassen sich Benachrichtigungen ganz ausschalten, indem man den Haken im entsprechenden Kästchen entfernt. Besonders praktisch ist diese Funktion für Gruppen-Chats!

4. "Zuletzt online" und Lesebestätigung ausschalten

Mit der Einführung der blauen Häkchen, die anzeigen, wann eine Nachricht gelesen wurde, regte sich Unmut bei vielen. Nicht nur, dass der Chatpartner genau weiß, wann man zuletzt bei WhatsApp online war; nun sieht er auch genau, wann eine Nachricht gelesen (und vielleicht nicht sofort beantwortet) wurde. Beides kann man jedoch umgehen, um sich mehr Privatsphäre zu verschaffen. Dazu geht man über "Einstellungen" und "Account" in den Bereich "Datenschutz". Hier lässt sich sowohl die Einstellung "Zuletzt online" deaktivieren als auch die Lesebestätigung abschalten. Wer allerdings nicht möchte, dass seine Gesprächspartner über Online-Aktivitäten informiert werden, der muss selbst auch auf diese Informationen über seine Bekannten verzichten.

WhatsApp DatenschutzIm Bereich "Datenschutz" kann man bestimmte Informationen für andere verbergen.© Billiger-Telefonieren.de

5. Klingelton für WhatsApp festlegen

Tipp: Der Klingelton lässt sich für WhatsApp-Anrufe gesondert einstellen: So weiß man direkt, ob ein Anruf Datenvolumen kostet oder nicht. Hierzu gibt es in den WhatsApp-Einstellungen unter dem Pfad Einstellungen – Benachrichtigungen – Klingelton diverse Auswahlmöglichkeiten (Pfad beim iPhone: Einstellungen – Mitteilungen – Klingelton). Wurden für bestimmte Kontakte bereits spezielle Klingeltöne festgelegt, so muss man in den WhatsApp-Einstellungen zusätzlich das Häkchen deaktivieren, das besagt, dass dieser Klingelton auch für WhatsApp-Anrufe verwendet werden soll.

WhatsApp KlingeltonMöchte man einen eigenen WhatsApp-Klingelton festlegen, sollte man das Häkchen bei "Ton für Kontakte" entfernen.© Billiger-Telefonieren.de

6. Broadcast: Gruppennachricht ohne Gruppe

Was kann man tun, wenn man zwar vielen Leuten die gleiche Nachricht schicken, aber keine Gruppe dafür eröffnen möchte? Die Lösung heißt "Broadcast". Der ein oder andere kennt diesen Menüpunkt vielleicht schon und wusste bisher nichts damit anzufangen. Mit einer Broadcast-Liste eröffnet man gewissermaßen eine Gruppe nur für sich selbst; die Empfänger bekommen nicht mit, dass die gleiche Nachricht auch an andere Personen geschickt wurde. Antworten kommen in einzelnen Chats zurück. Den Menüpunkt "Broadcast" findet man im Hauptmenü von WhatsApp, eine Liste erstellt man mit einem Klick auf "Neuer Broadcast", anschließend lassen sich die gewünschten Empfänger auswählen.

7. Neue Rufnummer – alter WhatsApp-Account

Wer sich einen neuen Mobilfunkvertrag oder eine neue Prepaidkarte anschafft und dabei auch seine Rufnummer ändert, der kann seinen WhatsApp-Account auf seine neue Rufnummer übertragen. Dazu muss man lediglich den Menüpunkt "Einstellungen öffnen", dann "Account", "Nummer ändern" und "weiter" wählen. Dort kann man dann die neue Nummer eintippen.

WhatsApp Nummer ändern© Billiger-Telefonieren.de

8. Mit WhatsApp auf ein neues Gerät umziehen

Falls auch ein neues Smartphone mit im Spiel ist, geht man auf dem bisherigen Modell zunächst genauso vor wie eben beschrieben. Um dann auch auf dem neuen Gerät auf den Chatverlauf zurückgreifen zu können, muss man auf die Speicherkarte des Smartphones zurückgreifen. Glücklicherweise wird auf der Karte jede Nacht ein Back-Up der Chats gesichert. In den Chat-Einstellungen kann aber auch noch einmal die Option "Chats sichern" gewählt werden.

Wer über ein Handy mit SD-Karte verfügt, kann diese dann in das neue Gerät einlegen und im Anschluss WhatsApp installieren. Der Messenger findet für gewöhnlich automatisch das Back-Up, wenn es auf dem neuen Smartphone installiert wurde. Mit dem Befehl Wiederherstellen ist dann auch der alte Chatverlauf wieder vorhanden.

Ohne SD-Karte kann das alte Smartphone an einen PC angeschlossen werden, um dann die kompletten WhatsApp-Daten auf die Festplatte zu kopieren. Im Anschluss wird dann das neue Gerät ebenfalls an den PC angeschlossen und die Dateien erneut verschoben. Auch hier gilt: WhatsApp sollte auf dem neuen Gerät installiert werden, wenn die Daten bereits dort vorhanden sind. Dann kann wieder die Option "Wiederherstellen" gewählt werden, wenn die App automatisch auf den vorhandenen Back-Up-Ordner zurückgreift.

9. Menschen ohne WhatsApp erreichen

Sie kennen auch Menschen, die noch immer nicht WhatsApp nutzen? Es gibt Mittel und Wege, auch sie mit in das Geschehen einzubinden – zumindest ein Stück weit. So kann man Bilder weiterleiten, indem man im Chatverlauf auf ein Foto klickt, bis die Optionen zum Weiterleiten erscheinen. Nachdem das "Teilen"-Symbol angewählt wurde, kann das Foto auch per E-Mail oder MMS weitergeleitet werden.

WhatsApp FotosDas "Teilen"-Symbol befindet sich rechts oben in der Mitte. Damit lässt sich ein Bild auch per SMS oder E-Mail weiterleiten.© Billiger-Telefonieren.de

Eine andere Möglichkeit wäre, Freund und Familie ganz einfach einzuladen. Das wird bei Android mit Klicken auf das Menü in der Kontakte-Übersicht erledigt, indem man "Einen Freund einladen" auswählt. Beim iPhone findet sich die Option unter "Favoriten" und "Freunde zu WhatsApp einladen".

10. WhatsApp ohne Smartphone nutzen

Der Messenger kann übrigens auch am PC genutzt werden. Das ist besonders für User interessant, die ihre Handynummer nicht an WhatsApp herausgeben wollen oder gänzlich auf ein Smartphone verzichten möchten.

WhatsApp kann auch ganz ohne Smartphone genutzt werden. Bei der Installation von WhatsApp muss zwar eine Telefonnummer angegeben werden, das kann aber auch die Festnetznummer sein. Den Aktivierungscode erhält man zwar im Normalfall per SMS – er kann aber auch per Anruf angefordert werden. Die Rufnummer für zu Hause kann dann zum Beispiel für die Nutzung des Messengers auf einem Tablet eingesetzt werden.

Auch die parallele Nutzung an Smartphone und PC ist möglich: Wer ein Smartphone mit Android als Betriebssystem besitzt, kann den Messenger auf dem Rechner im Chrome-Browser nutzen. Dazu muss die Adresse web.whatsapp.com aufgerufen werden. Den daraufhin erscheinenden QR-Code kann man dann mit dem Smartphone abscannen. Zuvor muss man allerdings noch auf dem mobilen Gerät im WhatApp-Menü "WhatsApp Web" aufrufen.

Extra-Tipp: Aufschlussreiche Statistik

Unter "Einstellungen" - "Datennutzung" - "Netzwerk-Nutzung" bekommt man angezeigt, wie viele Nachrichten man über WhatsApp geschickt und empfangen hat. Außerdem erfährt man hier, wie viele WhatsApp-Anrufe man bereits getätigt hat oder wie viele Daten in Form von Fotos oder Videos über den Messenger verschickt wurden.

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