Eis und Schnee machen Probleme
Bei den derzeitigen Temperaturen sollte man nicht nur auf warme Kleidung achten, sondern auch auf den richtigen Umgang mit dem ständigen Begleiter Mobiltelefon. Minusgrade bewirken kürzere Akku-Laufzeiten und Schnee und Eis schaden der empfindlichen Elektronik, warnen Experten.
Vorsicht auch bei Temperaturwechseln, also bei der Rückkehr in beheizte Räume. Dann kann sich im Innern des Handys Kondenswasser bilden und die Elektronik schädigen. Weiterhin können Folgeschäden durch Korrosion entstehen. Hat sich im Handy Feuchtigkeit gebildet, sollte man es eine Weile in einem normal zimmerwarmen Raum liegen lassen und zunächst nicht einschalten. Um solche Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden, sollte man das Handy nicht über Nacht im Auto vergessen.
Zu beachten ist auch, dass die Herstellergarantie erlöschen kann, wenn das Handy lange Zeit extremen Temperaturen ausgesetzt ist. Die Akkulaufzeit lässt dann ohnehin stark nach. Wer längere Zeit unterwegs ist, sollte an einen Ersatzakku denken. Aufladen sollte man den oder die Akkus am besten bei durchschnittlichen Zimmertemperaturen und nicht etwa in der Skihütte am Kamin, denn auch zu viel Wärme ist schädlich, sei sie feucht oder trocken.
Weitere Tipps:
Telefonnummern von Pannendiensten und Bergwachten im Handy speichern. Handy möglichst am Körper tragen, dann hält der Akku länger durch. Telefon immer vor Abfahrt aufladen Spezielle Wärmeschutzhüllen benutzen.
09.01.2009

