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Obama/Blackberry

Neuer US-Präsident behält Smartphone

Trotz Sicherheitsbedenken will Barack Obama sein geliebtes Blackberry-Handy nach seinem Umzug ins Weiße Haus behalten und weiterhin direkt mit der amerikanischen Bevölkerung kommunizieren.

(AFP) - In einem Interview mit dem Fernsehsender CNN sagte Obama, dass er mit seinem Multimedia-Handy den Kontakt zu den US-Bürgern halten wolle. Das Blackberry sei ein wichtiger Teil einer umfassenden Strategie, um der "Blase" rund um den Präsidenten und das Weiße Haus zu entkommen. "Wenn ich etwas Dummes mache, kann mir jemand aus Chicago eine E-Mail schicken und sagen: ,Was machst du da?'", sagte Obama dem Sender. Er gehe ohnehin immer davon aus, dass der Inhalt seiner E-Mails auf CNN landen könne, sagte Obama. Darum denke er immer noch einmal darüber nach, bevor er auf "Senden" drücke. Die Sicherheitsberater des künftigen Präsidenten hatten davor gewarnt, dass Hacker den kleinen Taschencomputer knacken könnten. Außerdem gibt es rechtliche Bedenken: Ein nach dem Watergate-Skandal eingeführtes Gesetz schreibt vor, dass die komplette offizielle Korrespondenz eines US-Präsidenten gespeichert werden muss.

19.01.2009

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