Stiftung Warentest mit ersten Erfahrungen
Das seit Wochenbeginn erhältliche erste Handy des US-Konzerns Google überzeugt die Tester nur teilweise. Zwar sei das G1 zum Telefonieren und zur Internet-Nutzung gut geeignet. Als Foto-Handy, Musik- und Video-Spieler sowie als Navigationsgerät oder Stadtführer mache "das G1 allerdings noch keine wirklich gute Figur".
(AFP) - Störend sei auch, dass Verbraucher zur Nutzung des Telefons zuerst bei dem Suchmaschinen-Betreiber ein Nutzerkonto einrichten müssten, teilte die Stiftung nach einem ersten Schnelltest mit. T-Mobile hatte das G1 am Montag auf den Markt gebracht. Es ist das weltweit erste Handy mit dem frei verfügbaren Google-Betriebssystem Android.
Die Fotos, die das Google-Handy mache, seien "nur Mittelmaß, viele Aufnahmen verwackeln", bemängelten die Tester. Dagegen ermögliche die bereits vorinstallierte Software "schnelles Surfen im Internet, gute E-Mail-Funktionen und den gleichzeitigen Einsatz mehrerer Programme". Neben einem Webbrowser sei das G1 mit der Navigationssoftware Google Maps, einer Terminverwaltung sowie dem elektronischen Stadtführer Wikitude ausgestattet.
Stiftung Warentest rät anspruchsvollen Verbrauchern mit dem Abschluss eines G1-Vertrages bei T-Mobile noch zu warten. "Das G1 wirkt derzeit noch etwas unfertig", teilte die Stiftung mit.
04.02.2009

