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Kinder/Internet

Tipp: Wie Kinder gefahrlos surfen

Der Nachwuchs verbringt immer mehr Zeit im Netz. Segen und Fluch liegen dabei dicht nebeneinander. Über den richtigen Umgang mit dem Internet informiert Schau hin", eine Initiative der Bundesregierung.

Ob Chatrooms, Musik, Spiele, Videos oder Software, noch nie waren die Angebote aus dem Internet so beliebt wie heute. Surfen im Web 2.0 gehört für Kinder selbstverständlich zum Alltag. Wichtig ist deshalb der richtige Umgang mit neuen Medien, der Kinder fit für die Zukunft macht. Doch wie lernt man den?

Schau hin: Website der Initiative hilft Eltern und Kindern mit praktischen Tipps weiter. Die Initiative des Bundesfamilienministeriums wird von ARD, ZDF, der Zeitschrift TV Spielfilm sowie von Arcor (www.arcor.de: Website) unterstützt.

Hier sind zehn goldene Regeln für Eltern zur Internetnutzung von Kindern:

1. Internetkenntnis - Unterstützen Sie die positive Einstellung Ihres Kindes zum Internet. Surfen Sie selbst, um Ihrem Kind interessante Seiten zeigen zu können. Den Umgang mit dem Internet sollten Eltern mit ihren Kindern gemeinsam erlernen. 2. Gemeinsam surfen - Begleiten Sie Ihr Kind beim Surfen. Das heißt nicht, dass Sie es durchgängig kontrollieren müssen. Bleiben Sie in Rufweite. Kinder, die noch nicht richtig lesen und schreiben können, sollten nicht alleine online sein. 3. Über Probleme sprechen - Verabreden Sie mit Ihrem Kind, dass es Ihnen die Dinge im Internet zeigt, die ihm unbehaglich sind oder Angst machen. 4. Zeitplan - Vereinbaren Sie Surf-Zeiten. Und gerade bei älteren Kindern, die länger im Netz sein dürfen, lohnt sich heute eine Flatrate. Damit behält man die Kosten im Griff. 5. Kindgerechte Schutzsoftware - Installieren Sie eine kindgerechte Startseite und möglichst eine Schutzsoftware, entsprechend der Altersgruppe. 6. Adressenverzeichnis anlegen - Erstellen Sie Ihrem Kind ein eigenes Verzeichnis mit Favoriten, das gemeinsam gepflegt und erweitert werden kann. So kann Ihr Kind seine Lieblingsseiten direkt anwählen und muss nicht wahllos im Netz suchen. 7. E-Mail-Konto - Richten Sie Ihrem Kind eine E-Mail-Adresse ein, bei der sein wirklicher Name nicht erkennbar ist. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es seine E-Mail-Adresse nicht achtlos weitergeben darf, da sonst Spam im Postfach landen kann. 8. Persönliche Daten - Machen Sie Ihr Kind mit den Sicherheitsregeln im Internet vertraut. Dazu gehört, dass es persönliche Daten über sich und die Familie nicht online weitergeben darf. 9. Downloads und Bestellungen - Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind, dass es Sie fragen muss, bevor es etwas herunterlädt oder an Gewinnspielen teilnimmt. 10. Erfahrungsaustausch - Erkundigen Sie sich über den Internet-Einsatz in der Schule. Sprechen Sie mit anderen Eltern über Ihre Kinder im Netz.

03.02.2009

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