Vodafone rechnet CallYa-Datennutzung per Minute ab
Der Trend bei der Datenabrechnung für Prepaidnutzer geht eindeutig in Richtung minutenbasiert: Nun ist auch Vodafone weg von der volumenbasierten Abrechnung- aber mit ungünstiger Taktung.
In Kürze gibt es ein neues Abrechnungsmodell für die Prepaidkunden von [Vodafone]. Die Umstellung ist noch nicht erfolgt, aber nach Angaben eines Sprechers für die nächsten Tage geplant. Während bislang teure 20 Euro pro übertragenem Megabyte anfielen, werden künftig 9 Cent je Minute fällig. Somit hat das transferierte Datenvolumen keinen Einfluss mehr auf die Abrechnung.
Abbruch bei versehentlicher Verbindung Bestandskunden können zu der neuen Abrechnung ab sofort wechseln, wenn sie das wünschen. Für Neukunden gilt das Minutenmodell automatisch. Wird eine Verbindung versehentlich aufgebaut, bei der keine Daten übertragen werden, wird die Verbindung laut Vodafone automatisch nach 4 Minuten und 59 Sekunden abgebrochen.
Nur E-Plus rechnet noch nach Volumen ab Damit geht der Abrechnungstrend bei den Guthabenkarten ganz eindeutig in Richtung minutenbasiert. Unter den vier deutschen Netzbetreibern ist jetzt nur noch [E-Plus] als volumenbasierter Abrechner übrig, die drei anderen haben sich für eine Berechnung des mobilen Surfens per Minute entschieden. Vodafone und [o2] haben allerdings mit einer Taktung alle fünf Minuten schlechtere Konditionen als der Marktführer [T-Mobile], der seine Datentarife minutengenau taktet.
Den Discounter-Kunden geht's besser Für Vertragskunden gelten häufig andere, bessere Konditionen. Auch Kunden von Mobilfunk-Discountern kommen im Schnitt deutlich besser weg als die Prepaidkunden der arrivierten Netzbetreiber.
26.02.2009

