NFC-Smartphone: Datenübertragung über kurze Strecken

NFC-Smartphones sind mit der Nahfunktechnik NFC (Near Field Communication) ausgerüstet. Damit können, ähnlich wie man es von Bluetooth kennt, verschiedenste Arten von Daten über kurze Strecken übertragen werden, u.a. kann NFC für bargeldloses Bezahlen genutzt werden. Welche Smartphones heute bereits NFC unterstützen, erfahren Sie hier.

Ähnlich wie bei Bluetooth können mit NFC Daten über kurze Strecken übertragen werden, im Gegensatz zu Bluetooth ist die Reichweite von NFC aber wesentlich geringer. Häufig werden auch Parallelen zu Strichcodes oder QR-Codes gezogen, die mit dem Smartphone gescannt werden können und so Informationen übertragen. NFC kann unter anderem für das bargeldlose Bezahlen, für den Erwerb von Fahrscheinen oder mithilfe von sogenannten Tags für die Steuerung eines NFC-Smartphones eingesetzt werden. Außerdem können auch Daten von Smartphone zu Smartphone gesendet werden.

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NFC-Smartphones und NFC-Tags

Einige der NFC-fähigen Smartphones werden mit NFC-Tags ausgeliefert. Das sind kleine Kunststoffscheiben, Aufkleber oder Anhänger, die man auch separat kaufen kann und mit deren Hilfe die NFC-Smartphones darauf eingestellt werden, etwas Bestimmtes zu tun. Auf dem Tag werden Informationen hinterlegt, die das NFC-Smartphone als Lesegerät wieder abruft. Dazu muss das Smartphone bis auf wenige Zentimeter herangebracht werden, um die gewünschten Einstellungen zu aktivieren.

HTC OneHöherwertige, neuere Smartphones sind oft mit NFC ausgestattet - beispielsweise auch das HTC One.© HTC

Wie NFC-Smartphones durch Tags gesteuert werden

Die möglichen Anwendungen sind vielfältig. So könnte man im Auto ein Tag anbringen, um dem Handy zu signalisieren, in den Freisprech-Modus zu schalten und das Radio zu starten. Oder man könnte zuhause bestimmen, dass das NFC-Smartphone sich automatisch mit dem WLAN verbindet und gleichzeitig die Nummer der besten Freundin wählt. Abends auf dem Nachttisch schaltet sich möglicherweise automatisch der Wecker ein. Praktisch ist auch der NFC-Einsatz im Büro: Bringt man ein Tag im Meetingraum an, schaltet das Smartphone in den Lautlos-Modus.

Um die NFC-Tags zu programmieren, gibt es verschiedene Apps. Mit deren Hilfe lässt sich eine ganze Reihe von Aktionen festlegen, die ein NFC-Smartphone ausführen soll, wenn es in die Nähe des Tags gebracht wird. Derart genutzt, kann man den Einsatz von Tags mit dem Wechseln von Smartphone-Profilen vergleichen.

Sind NFC-Smartphones nur eine Spielerei?

Wie so vieles sind NFC-Smartphones natürlich keine Notwendigkeit – genauso wird es noch genügend Menschen geben, die das Smartphone an sich als unnötig bezeichnen würden. Viele andere mögen dagegen gar nicht mehr darauf verzichten. Ob nun eine bestimmte Funktion des Telefons dieses unentbehrlich macht, das kommt auf jeden Einzelnen an. NFC ist gerade erst dabei, sich in Deutschland als Standard zu etablieren, deshalb ist es aufgrund der begrenzten Einsatzmöglichkeiten auch noch nicht allgegenwärtig. Bei vielen Nutzern bestehen berechtigterweise auch Sicherheitsbedenken, wenn es um den Einsatz des NFC-Smartphones als digitale Geldbörse geht.

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