Internet über Satellit: Die Überall-Lösung

Satelliten-Internet gilt als Ersatzlösung für einen nicht vorhandenen DSL-Anschluss und kommt daher in manchen deutschen Haushalten, jedoch besonders in entlegenen Gebieten zum Einsatz. Dabei gibt es die Wahl zwischen Einweg-und Zweiweg-Satelliten-Internet. Auch wenn es etwas teurer und umständlicher ist: Der große Vorteil liegt darin, dass Satelliten-Internet wirklich fast überall verfügbar ist!

Verschiedene Anbieter für Satelliten-Internet

Wie hoch die Datenrate im Down- und Upload ist ist, wie viel Inklusivvolumen man zur Verfügung hat und ob es Drossel-Bestimmungen gibt und natürlich was das ganze kosten soll, hängt stark vom gewählten Anbieter für Satelliten-Internet ab. Mit unserem Vergleichsrechner finden Sie entsprechende Angebote.

Tarife für Satelliten-Internet finden

Das bietet Satelliten-Internet

Laden Seiten schneckenlangsam, ist ein flüssiges Arbeiten mit dem Internet kaum möglich – und das in Zeiten von Streamingdiensten und Onlinespielen. Zwar arbeitet man ständig am Ausbau von DSL, jedoch gibt es auch in Deutschland entlegene Gegenden, wo sich eine DSL-Leitung kaum lohnt. Abhilfe schaffen wollte man via LTE, hierbei ist das Internetvolumen jedoch stark begrenzt.

Über Satelliten-Internet empfängt man die Daten je nach Anbieter und Satellit derzeit mit bis zu 22 MBit/s. Der Downstream ist also recht ordentlich. Beim Upstream muss man zwischen zwei Angeboten unterscheiden. Gängig ist Satelliten-Internet als Einwegstraße, das bedeutet, dass man immer noch einen zusätzlichen Kabelanschluss benötigt, um vom PC abgehende Daten auf den Weg ins www zu schicken. Hier können Geschwindigkeiten natürlich deutlich langsamer sein. Mittlerweile gibt es jedoch auch einige Tarife, die sowohl den Up- als auch Downstream über die Satelliten-Anlage regeln.

DigitalfernsehenFür Satelliten-Internet braucht man eine "Schüssel" – die einmaligen Kosten können hier also höher ausfallen.© Alberto Masnovo / Fotolia.com

Satelliten-Internet ist günstiger geworden

Satelliteninternet galt vor HSPA und LTE als eine der wenigen praktikablen Möglichkeiten, ohne DSL-Anschluss mit einer gewissen Geschwindigkeit ins Internet zu kommen. Grundsätzlich muss man jedoch in Satelliten-Internet deutlich mehr investieren als in einen DSL-Anschluss: Zwar liegen die monatlichen Gebühren nicht mehr allzu weit über denen gängiger DSL-Tarife, jedoch wird man für Hardware und Einrichtung bisweilen immer noch ganz schön zur Kasse gebeten. Unter anderem benötigt man zum Empfang von Satelliten-Internet eine digitaltaugliche Satellitenschüssel auf dem Dach.

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