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Tschüss, soziale Netzwerke

Soziale Netzwerke: So kündigen Sie Ihre Mitgliedschaft

Profile bei sozialen Netzwerken wie Facebook, Wer kennt wen & Co. sind schnell angelegt. Deutlich länger dauert es dagegen, sich aus denselben Netzwerken wieder auszuklinken, sprich: die persönliche Profilseite einschließlich der Freundesliste und aller Aktivitäten zu kündigen. Durch umständliche Verfahren und emotionale Ansprachen sollen kündigungswillige Mitglieder dazu bewegt werden, ihren Ausstieg noch einmal gründlich zu überdenken.


Für den Ausstieg aus sozialen Netzwerken gibt es verschiedene Gründe

Die Internetplattform ausgestiegen.com, die vom Verein der Freunde des Aussteigens aus sozialen Netzwerken betrieben wird, dokumentiert die Motive der Aussteiger. Stöbert man ein wenig in den Beiträgen, merkt man schnell, dass immer wieder die gleichen Argumente vorgebracht werden: Viele stören sich an den oberflächlichen Freundschaften, an geradezu nervtötenden Selbstdarstellungen und Statusmeldungen sowie an den größtenteils überflüssigen Funktionen, die soziale Netzwerke bieten. Andere wiederum löschen ihre Accounts aufgrund negativer Berichterstattung, einer arroganten Informationspolitik seitens der Netzwerkbetreiber oder auch aus Angst vor Datenmissbrauch. Last but not least werden auch der "Faktor Zeitraub" und das Ablenkungspotenzial immer wieder als Ausstiegsgründe genannt.

Scanrail / Fotolia.com
Raus aus Social Networks - oftmals gar nicht so einfach, wie man glaubt.
(Foto/Abb.: Scanrail / Fotolia.com)

Soziale Netzwerke und die Datenspeicherung

Die Verwendung personenbezogener Daten durch soziale Netzwerke erfordert die aktive Zustimmung der Betroffenen. Diese wird zum Beispiel bei der Registrierung, mit der Bestätigung der Datenschutzbestimmungen sowie mit der Akzeptierung der allgemeinen Geschäftsbedingungen erteilt. Entscheiden Sie sich Ihr Profil zu löschen, haben Sie einen gesetzlichen Anspruch darauf, dass alle persönlichen Daten entfernt werden. Denn mit der Deaktivierung des Accounts erlischt gleichzeitig der Nutzungsvertrag, den User und soziale Netzwerke eingehen. Da die Datenspeicherung nun keinem Zweck mehr dient, müssen die Daten laut Bundesdatenschutzgesetz vom Server gelöscht werden.

Der Unterschied zwischen deaktivieren und löschen in sozialen Netzwerken

Einige soziale Netzwerke unterscheiden zwischen Deaktivierung beziehungsweise Sperrung und Löschung eines Accounts. Sperrt oder deaktiviert man sein Profil, "friert" man es gewissermaßen ein. Übrig bleibt ein Geister-Account, der wie ein Schläfer für andere unsichtbar weiterexistiert. Man wird von neuen Benachrichtigungen verschont, persönliche Daten bleiben jedoch auf dem Server gespeichert. Loggt man sich erneut mit Benutzername und Kennwort ein, wird die Deaktivierung automatisch aufgehoben. Das Konto kann dann wieder ganz normal in Betrieb genommen werden.

Soziale Netzwerke wollen Mitglieder nicht verlieren

Daneben kann man auch die drastischere Maßnahme ergreifen und sein Profil löschen. Dabei gehen die persönlichen Daten und Einstellungen unwiderruflich verloren, dass heißt, man kann zu einem späteren Zeitpunkt weder auf die Daten zurückgreifen noch sie wiederherstellen. Bis die persönlichen Daten endgültig von den Servern verschwinden, können durchaus zwei Wochen vergehen. Es kann aber sein, dass danach noch Beiträge in Gruppen, Foren o.ä. existieren, die dann aber nicht mehr dem originären Urheber zugeordnet werden können. Statt dessen wird oftmals "Gastnutzer" oder "Anonym" als Urheber des Beitrags ausgegeben.

Soziale Netzwerke fragen oft auch nach den Gründen, infolge derer ein Mitglied des Netzwerks sein Konto löschen möchte. Je nachdem, für welche Antwort man sich entscheidet, wird man erst noch über einen effektiveren Umgang mit den Funktionen des sozialen Netzwerkes belehrt, bevor man sich endgültig verabschieden darf. Andere soziale Netzwerke versuchen, die Mitglieder mit einem Appell an die Emotionen zurückzuhalten und weisen sie darauf hin, dass ihre Freunde sie vermissen werden.

Derlei Appelle drücken dann zwar vielleicht auf die Tränendrüse, aber wer wirklich aus dem Netzwerk raus möchte, sollte den Vorgang auch bis zum Schluss durchziehen. Wie's geht, haben wir in den nachstehenden Ratgebern für Sie zusammengefasst.

Die Nummer 1

Facebook kündigen

Facebook Screenshot


Facebook ist das größte soziale Netzwerk der Welt, auch viele Millionen Deutsche haben dort ein Profil. Das Netzwerk arbeitet leider nicht transparent; der Datenschutz wird oft kritisiert, zudem nimmt Facebook Einstellungen vor, ohne die Mitglieder zu informieren. Möchten Sie raus?

Facebook kündigen

Die VZ-Netze

StudiVZ kündigen

StudiVZ Screenshot


studiVZ ist das Flaggschiff der VZ-Gruppe, zu der auch schülerVZ und meinVZ gehören - mit dem Trio deckt die VZ-Gruppe Internetnutzer ab 10 Jahren als Zielgruppe ab und gehört zu den meistgeklickten Seiten im deutschsprachigen Netz. Lobenswert ist der transparente Datenschutz. Möchten Sie trotzdem raus?

StudiVZ kündigen

Breit aufgestellt

wkw kündigen

wkw Screenshot


Auch wer-kennt-wen.de (wkw) ist eine Internet-Plattform, über die Nutzer ab 14 Jahren neue Kontakte schließen und alte Bekannte wiederfinden können. Die Plattform ist offen für alle Alters- und Interessengruppen - das wiederum ist vielen Benutzern zu weitläufig. Ihnen vielleicht auch?

wkw kündigen

Business

XING kündigen

XING Screenshot


XING ist das soziale Netzwerk für berufliche Kontakte. Das Netzwerk wird weltweit von vielen Millionen Mitgliedern für Geschäft, Job und Karriere genutzt. XING-Profile eignen sich als Online-Visitenkarte, man kann aber auch Statusmelden posten oder in Gruppen diskutieren. Haben Sie genug davon?

XING kündigen

Soziale Suchmaschine

Google Plus kündigen

Google Plus Screenshot


Google Plus, seit Sommer 2011 am Start, ist das Social Network der bekanntesten Suchmaschine der Welt. Unter dem Dach von Google Plus will der Internetkonzern alle Google-Dienste intelligent verknüpfen und seine Suche "sozial machen". Keine Lust mehr? Sie können ihr Profil ganz einfach löschen!

Google Plus kündigen

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