Handymast© Wolfgang Cibura / Fotolia.com

Wie 3G das mobile Internet revolutionierte

2G, 3G, 4G – diese Zahlen-Buchstaben-Kombination hat wohl jeder schon mal gehört. Vielleicht weiß man noch, dass sie etwas mit dem Mobilfunknetz zu tun haben. Doch was genau steckt dahinter und welche Technik wird wo zugeordnet?

Die Bezeichnung 3G steht ausgeschrieben für third generation – die dritte Generation. Doch die dritte Generation von was? Da man 3G oder auch 4G oft im Zusammenhang mit Handys und Smartphones liest, liegt der Schluss nahe, dass es irgendetwas mit dem Mobilfunknetz zu tun hat. Und so ist es auch: Mit 3G sind die Mobilfunkstandards der dritten Generation gemeint, UMTS und HSPA mit all seinen Erweiterungen.

Was die Zahlenfolgen ausdrücken sollen

Hinter den Zahlen-Buchstaben-Kombis verstecken sich also immer bestimmte Mobilfunktechniken. Da Techniken wie GPRS, HSPA und LTE dem Laien vielleicht nicht so viel sagen, hat man beschlossen, die Techniken unter Generationen zusammenzufassen. Dabei steht 1G für die allererste Mobilfunkgeneration, welche noch analog war. Unter 2G fasst man GSM, HSCSD, GPRS und EDGE zusammen. Nachdem die dritte Generation sich etabliert hatte, kam in den vergangen Jahren 4G auf den Markt. Darunter fallen sowohl LTE als auch LTE Advanced, aber auch WiMax.

Wie schnell ist 3G?

Grundsätzlich kann man mit 3G bis zu 42 Mbit/s im Download erreichen. Dies entspricht der jüngsten Erweiterung von HSPA. Kauft man ein Gerät mit 3G-Bezeichnung, muss dies aber nicht heißen, dass man diese Geschwindigkeit erreicht - zumal die Down- und Uploadrate nicht nur von der verwendeten Technik, sondern auch dem verfügbaren Netz abhängt. Die Netzabdeckung selber ist in Deutschland mittlerweile jedoch so gut, dass man grundsätzlich beinahe überall mit 3G surfen kann.

Mit der Verbreitung von 3G-Mobilfunk, zuerst in Form von UMTS, erfuhr auch das mobile Internet einen ordentlichen Schub. Endlich konnten Daten mobil so schnell übertragen werden, dass das Surfen mit dem Handy nicht mehr zur Geduldsprobe wurde. Heute ist 3G in Tarifen für die Internetnutzung Standard. Dank Erweiterungen wie HSPA+ konnte man seit dem Start von UMTS in Sachen Geschwindigkeit nochmal ordentlich einen draufsetzen.

Was brauchts für 3G?

Um mit 3G surfen zu können, braucht es nicht viel: Ein verfügbares Netz, die richtige Hardware und einen Tarif. Für das verfügbare Netz sind die Netzbetreiber zuständig. Diese haben in den vergangenen Jahren kräftig investiert und ausgebaut, sodass man 3G beinahe deutschlandweit empfangen kann. Die eingesetzte Hardware kann ein Surfstick oder Smartphone, oder auch ein Tablet sein. Was den 3G-Tarif angeht, so haben Sie mittlerweile eine schier unendliche Auswahl.

4G ist da

Wer noch schneller im Internet unterwegs sein möchte, der sollte sich die aktuelle 4G-Technik ansehen. Mit LTE ist man bis zu 150 Mbit/s schnell. Allerdings sind die Tarife etwas teurer und nicht überall ist LTE von jedem Anbieter ausreichend verfügbar. Daher lohnt es sich, bei allen Netzbetreibern nachzusehen, wer wo über welches Netz verfügt. So könnte es sein, dass o2 im eigenen Ort kein LTE-Netz anbieten kann, die Telekom dafür schon - oder umgekehrt.

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