Laptop© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Durch DSL-Ausbau zu mehr Wirtschaftlichkeit

Der DSL-Ausbau oder Breitband-Ausbau allgemein wird nicht nur für Privatpersonen immer wichtiger, sondern ist auch ein entscheidender Wirtschaftsfaktor. Gerade auf dem Land müssen immer noch viele Firmen ohne schnelles Internet auskommen.

Die Bundesregierung ist seit längerem daran interessiert, den Breitband-Ausbau voranzubringen. Die Steigerung der Wirtschaftlichkeit insgesamt steht dabei im Zentrum sowie auch die Gleichberechtigung ländlicher Regionen. Innerhalb der Breitbandstrategie der Regierung wurden etwa Frequenzversteigerungen durchgeführt oder Offensiven verschiedener Initiatoren gefördert, um den Breitband-Ausbau voranzutreiben. Teil des allgemeinen Breitband-Ausbaus ist natürlich auch der DSL-Ausbau.

Schwierigkeiten beim DSL-Ausbau

Der DSL-Ausbau ist mit hohen Kosten verbunden, deshalb ist auch einer der Knackpunkte die Frage, wie die ganze Angelegenheit zu stemmen sein soll. Immer wieder klagen die Netzbetreiber, die Ziele seien nicht zu erreichen, wenn einerseits die Netzentgelte gesenkt würden und andererseits der Ausbau nicht genügend gefördert. Vor allem in ländlichen Regionen ist der DSL-Ausbau kostspielig. Das gilt auch für andere Breitband-Techniken: Wäre den Netzbetreibern beispielsweise nicht auferlegt worden, zuerst dort die LTE-Versorgung voranzubringen, würden heute sicher noch mehr Bewohner ländlicher Gegenden auf schnelles Internet warten. Im Bereich Glasfaser wird teilweise erst dann ausgebaut, wenn sich vor Ort eine bestimmte Anzahl potenzieller Kunden für einen Anschluss gemeldet hat.

Wenn der DSL-Ausbau auf sich warten lässt...

Initiativen von Gemeinden zeigen jedoch auch Alternativen dazu auf, auf den DSL-Ausbau zu warten. So haben einige Orte mit Unterstützung von Unternehmen eine Verbindung zum Internet über Richtfunk geschaffen. Andernorts helfen die Anwohner selbst mit – finanziell und handwerklich - , um eine Breitband-Verbindung zu ermöglichen. Für kleinere Orte ist das oft die einzige Hoffnung, attraktiv für die Bewohner und vor allem ansässige Firmen zu bleiben.

Was bedeutet überhaupt Breitband-Ausbau?

Grundsätzlich werden die Definitionen für Breitband ganz unterschiedlich angelegt. Während einige Statistiken, die von einer nahezu flächendeckenden Versorgung ausgehen, die Grenze schon bei einem Mbit/s ziehen, mögen das viele andere als lächerlich empfinden. Angesichts der rasant steigenden Datenmengen, die durch Netz transportiert werden, steigen auch die Anforderungen an einen Breitband-Anschluss. Ein weiterer Faktor ist die Verlagerung vieler Aktivitäten in die Cloud, was ebenfalls viel Down- und Uploadvolumen verursacht. Fällt daher heutzutage das Wort Breitband-Ausbau, so sind damit oftmals viel schnellere Verbindungen gemeint, etwa 50 Mbit/s. Diesem Ziel hat sich auch die Bundesregierung verschrieben.

Auch speziell beim DSL-Ausbau, so möchte man meinen, hat die Steigerung der möglichen Geschwindigkeit und der Leitungskapazitäten Vorrang vor einer wirklich 100-prozentigen Abdeckung der weißen Flecken. Durch Techniken wie VDSL und Vectoring hat man es geschafft, auch beim DSL-Anschluss dreistellige Downloadraten zu erreichen.

News zum Thema
  • Internet
    Spar-News

    Günstige DSL-Angebote im Monat September

    Wer nach günstigen DSL-Tarifen Ausschau hält, kann auch imSeptember wieder reichlich Angebote finden. Wo man überall sparen kann und welche Anbieter günstige Paket-Optionen oder Flatrates haben, lesen sie hier.

    weiter
  • Frau am PC
    Anschluss

    DSL-Ausbau in Sachsen-Anhalt kommt voran

    Das Land Sachsen-Anhalt will bis 2013 eine nahezu flächendeckende Versorgung mit breitbandigem Internet gewährleisten. Jetzt hat die Telekom im Harz 1800 Haushalte aus der bisherigen Breitband-Diaspora ans Netz genommen.

    weiter
  • www
    Breitband-Ausbau

    Telekom investiert weiter in schnelles Internet

    Auch in 2010 soll es weitergehen mit dem DSL-Ausbau. Die Telekom visiert dabei nach eigenen Angaben eine ähnliche Größenordnung an wie 2009. Weiterhin werden sich manche Gemeinden finanziell beteiligen müssen.

    weiter
Top