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DSL-by-Call: Schnelle Verbindung für Gelegenheitssurfer

Immer mal wieder stolpert man über den Begriff DSL-by-Call. Doch was bedeutet es eigentlich, DSL auf Abruf zu zahlen? Wie funktioniert es und gibt es diese Abrechnung in der Zeit der Internet-Flatrates überhaupt noch?

Wer DSL zu Hause nur sehr selten nutzt und der Meinung ist, dass sich ein Flatrate-Tarif nicht lohnen würde, für den ist DSL-by-Call genau die richtige Lösung. Das Schöne bei DSL-by-Call ist, dass man tatsächlich nur das zahlt, was man auch tatsächlich verbraucht. Grundsätzlich entstehen keine weiteren Kosten als das tatsächlich verbrauchte Internet, sodass sich DSL-by-Call auch gut testen lässt.

So war dies zu mindestens vor ein paar Jahren gängig. Heute sind die DSL-by-Call-Tarife weitestgehend vom deutschen Markt verschwunden, da andere Angebote eine günstigere Variante darstellen.

Wie kam man zu einem DSL-by-Call-Zugang?

Um DSL-by-Call nutzen zu können, musste man über einen Telekom-Anschluss und die entsprechende Internettechnik verfügen. Das Internet selber kam dann über diesen Anschluss zu einem nach Hause. Damit DSL-by-Call funktionierte, war es zudem nötig, sich bei einem Provider anzumelden. Meist fielen keine Grundgebühren und Mindestvertragslaufzeiten an. Abgerechnet wurde entweder nach Volumen oder Online-Zeit.

Achtung vor den Kosten!

Schon in Zeiten von DSL-by-Call gab es eine Art von Flatrates: Eine gute Wahl waren DSL-by-Call Tarife mit einer Flatrate-Automatik. Erreichte man beispielsweise sechs GB Datenvolumen, so kam für den weiteren Traffic kein weiterer Cent auf einen zu.

Ansonsten konnte es schnell passieren, dass man einiges an Datenvolumen verbrauchte und bezahlen musste. Für den durchschnittlichen Internetnutzer gab es auch schon vor einigen Jahren deutlich günstigere Varianten an einen Internetanschluss zu gelangen.

Das Verschwinden von DSL-by-Call-Angeboten

Internet kann man mittlerweile über zahlreiche Quellen beziehen und die Preise werden immer erschwinglicher. Ob über das Mobilnetz oder das Fernsehkabel – ein Internetanschluss macht einen in der heutigen Zeit nicht mehr arm. Aus diesem Grund verschwand DSL-by-Call aus dem Fokus der Verbraucher und auch der Anbieter, da nur eine kleine Zielgruppe – Gelegenheitssurfer oder Tester - überhaupt Verwendung für DSL-by-Call fanden. Obwohl die Angebote bei den meisten Anbietern eingestellt sind, kann es doch sein, dass man als Bestandskunde weiterhin diesen Service beziehen kann. Personen, die sehr selten surfen, können heute immer noch das langsamere Internet-by-Call nutzen.

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