AVM Fritz!Box 6840© AVM GmbH

Fritz!Box: Das Router-Erfolgsmodell vom AVM

Die Fritz!Box von AVM ist der in Deutschland am häufigsten verwendete Router. Die Boxen wurden schon mehrfach für ihre angenehme Bedienung und viele Funktionen ausgezeichnet. Wo die Fritz!Box herkommt und welche Funktionen sie bietet, erfahren Sie hier.

AVM wurde in den achtziger Jahren von Berliner Studenten gegründet und vertrieb zum Beispiel in den 90ern die Fritz!Card, die Internet über ISDN möglich machte. 2004 stieg das Unternehmen dann mit der ersten Fritz!Box in den DSL-Markt ein – ein Durchbruch. Dabei ist die Herkunft des Namens "Fritz" vielleicht noch ganz interessant. Der Name sollte nicht technisch sein, auch im Ausland ein Augenzwinkern hervorrufen und für deutsche Wertarbeit stehen.

Welche Fritz!Box-Modelle gibt es?

In der aktuellen Produktpalette von AVM gibt es drei Hauptreihen von Fritz!Box-Modellen. Als erstes ist der Klassiker zu nennen: Die Fritz!Box, aktuell (Stand 2016) mit der Fritz!Box 7490 als Flaggschiff, ist für DSL-Anschlüsse oder – je nach Modell – für Glasfaser geeignet. Bekommt man seinen Internetzugang über Kabel, sollte man sich stattdessen an die Fritz!Box Cable halten. Mit der Fritz!Box LTE bekommt man schließlich auch eine Variante für Internet über Funk.

Da die Fritz!Boxen aber schon länger im Rennen sind – 2004 wurde auf der CeBIT die erste vorgestellt – gibt es auch mehrere ältere Modellreihen, von denen man vielleicht noch ein Exemplar auf dem Speicher findet oder sogar in Benutzung hat. So hatte die erste Fritz!Box-Reihe kein WLAN, wofür es eine separate Fritz!Box WLAN gab. Findet sich in der Modellbezeichnung der eigenen Fritz!Box zusätzlich ein "Fon", heißt das, dass man analog oder über ISDN telefonieren kann.

Schnelles Einrichten vom Heimnetzwerk

Was kann die Fritz!Box denn nun eigentlich? Zuerst einmal wird die Oberfläche des Betriebssystems Fritz!OS oft für einfache Bedienung und Benutzerfreundlichkeit gelobt. Kauft man sich eine neue Fritz!Box, bekommt man außerdem alle heute wichtigen Funktionen wie einen aktuellen WLAN-Standard, 5-GHz-WLAN, dazu Gigabit-LAN und natürlich die Möglichkeit zu telefonieren, wobei DECT-Unterstützung für schnurlose Telefone mit an Bord ist. Durch die vorhandenen USB-3-Anschlüsse kann man Drucker, Scanner oder Festplatten mit der Fritz!Box verbinden, die dann drucken übers Netzwerk ermöglicht und als Mediacenter fürs eigene Heimnetz fungiert.

Schnelle Updates sorgen für Sicherheit der Fritz!Box

Ein weiterer Pluspunkt der Fritz!Boxen ist der Fokus auf Sicherheit und häufige Updates. So stopfte AVM im Jahr 2014 innerhalb von wenigen Tagen eine kritische Sicherheitslücke, mit der man Fritz!Boxen kapern konnte, was für ein Projekt dieser Größenordnung eine sehr gute Reaktionsgeschwindigkeit ist. Trotzdem kann auch eine Fritz!Box nur so sicher sein, wie es ihr Nutzer zulässt, denn selbst zwei Jahre später waren viele noch nicht mit dem Update bestückt und somit die eigentlich geschlossene Sicherheitslücke weiter offen.

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