Sat-DSL© lexaarts / Fotolia.com

Mit GPS auf Schatzsuche: Geocaching

Immer mehr Leute haben es schon einmal ausprobiert oder betreiben es regelmäßig: Geocaching, die Suche nach einem bestimmten Punkt im Gelände, ausgestattet mit einem GPS-fähigen Gerät. Aber wie funktioniert die moderne Schatzsuche genau?

Beim Geocaching ist man mit einem GPS-Gerät im Gelände unterwegs und sucht nach Orten, an welchen eine kleine Kiste oder Box mit kleinen Gegenständen sowie ein Logbuch versteckt sind. Die Koordinaten dieser Verstecke findet man im Internet und kann sich dort verschiedene Anlaufpunkte heraussuchen. Hat man die Stelle gefunden, die meist eher abgelegen oder an einem besonderen Ort liegt, trägt man sich in das Logbuch ein und tauscht gegebenenfalls ein Element aus der Kiste gegen ein mitgebrachtes Stück aus. Wichtig ist den Geocachern meist nicht das Logbuch oder die Box, sondern der Spaß bei der Suche.

Ein bisschen Geschichte zum Geocaching

Geochaching ist der Nachfolger des sogenannten Letterboxing. Dieses war bereits 1850 in England beliebt. Hierbei suchte man mithilfe von Karte und Kompass ebenfalls eine Box. Der erste Geocache wurde 2000 in den USA vergraben und seitdem erfreut sich das Geocaching zunehmender Beliebtheit. Weltweit existieren etwa 2,5 Millionen aktive Verstecke, in Deutschland davon rund 320.000.

Was ist der Cache?

Der Cache ist ein wasserdichter Behälter, der zum einen das Log-Buch enthält, in dem sich jeder Finder eintragen sollte und eventuell kleinere Tauschgegenstände. Der Cache ist an der Zielkoordinate gut versteckt und muss vom Geocacher gesucht, möglichst unauffällig geöffnet und anschließend wieder zurückgelegt werden. Die Größe der Caches fällt dabei sehr unterschiedlich aus. Sie können die Größe einer Filmdose haben oder auch eine alte Munitionskiste sein. In der Regel sind sie immer unmissverständlich beschriftet, sodass auch ein Außenstehender den Cache als ungefährlich einordnen kann.

Was man zum Geocaching benötigt

Um beim Geochaching erfolgreich zu sein, sollte man sowohl über Karte als auch GPS-Gerät verfügen. Viele ziehen nur mit einem GPS-Gerät los und laufen Gefahr, das Signal unter Bäumen oder ungünstigen Orten zu verlieren. An solchen Stellen hilft dann oft die gute alte Karte weiter! Um überhaupt eine Ahnung zu haben, wohin man geht, versteht es sich natürlich, dass man sich die Zielbeschreibung entweder gut durchgelesen hat oder sie bestenfalls noch einmal dabei hat. Auch an einen Stift und einen Tauschgegenstand sollte man denken, um etwas am Cache von sich zu hinterlassen. Aber auch an andere Dinge, wie angemessenes Schuhwerk und Kleidung oder etwas zu trinken, sollte man denken.

Wo man Geocaching durchführen kann

Caches gibt es an zahlreichen Orten und nicht nur in Deutschland. Am besten man schaut sich auf den Geocaching-Seiten im Internet ein wenig um (zum Beispiel unter geocaching.de oder geocaching.com). So findet man schnell heraus, ob es in der Nähe Ziele für Geocaching gibt. Hat man die Koordinaten, so heißt es diese einfach noch in sein GPS-Gerät einzugeben und sich auf den Weg zu machen. Daran denken sollte man, dass das GPS immer die Entfernung in Luftlinie angibt, so kann der Weg durchs Gelände tatsächlich viel weiter werden als gedacht.

News zum Thema
  • LG L40
    Schnäppchen-Check

    Günstige Smartphones bei Aldi im Angebot

    Ab Donnerstag haben Aldi Nord und Süd wieder günstige Smartphones für Einsteiger im Angebot. Einmal handelt es sich um ein Gerät der Aldi-Marke Medion für knapp 150 Euro und einmal um neues Kompakt-Modell von LG, das rund 80 Euro kostet.

    weiter
Top