Öffentliches WLAN© RTimages / Fotolia.com

Hotspot – Kabellos unterwegs surfen

Unter einem sogenannten Hotspot versteht man in der Regel große, öffentliche WLAN-Umgebungen. Wer ein WLAN-fähiges Endgerät hat, kann sich hier ins Internet einwählen. Hotspots findet man beispielsweise in Cafés, auf Bahnhöfen oder in Einkaufszentren.

Die genannten WLAN-Umgebungen bestehen aus folgenden Komponenten: Access Points, Antennen und dem Abrechnungsserver. Der Hotspot selbst ist der Radius, in dem dieser Dienst genutzt werden kann. Je nach Antennenleistung und Anzahl der Access Points kann dieser größer oder kleiner sein. Hotspot-Nutzer können sich mit ihrem WLAN-fähigen Endgerät in das bereitgestellte WLAN-Netz einloggen und je nach Tarif für eine bestimmte Zeit im Internet surfen beziehungsweise ein bestimmtes Datenvolumen downloaden.

Hotspot-Betreiber können Zugriffe auf den Hotspot steuern. Auch die Bedingungen der Abrechnung werden vom Betreiber definiert. So vermeidet er unerwünschte Zugriffe. Klassische Einsatzgebiete für einen Hotspot sind zumeist Firmen, Agenturen und Kanzleien. In Büroumgebungen und Konferenzräumen ist ein Hotspot heutzutage gar nicht mehr wegzudenken, denn Mitarbeitern oder beispielsweise Schulungsteilnehmern kann so die Möglichkeit eines flexiblen Zugangs ins Internet und Intranet geboten werden.

Public Hotspot – öffentliches WLAN

Unter Public Hotspot ist ebenfalls eine drahtlose Netzwerkumgebung zu verstehen, die von einer öffentlichen Benutzergruppe verwendet werden kann. In vielen Fällen wird ein solcher Service für den Benutzer kostenlos angeboten, etwa als zusätzliche Leistung in Cafés und Hotels. Teilweise muss der Nutzer aber auch zahlen, dabei sind kürzere Abrechnungszeiträume wie halbe oder ganze Stunden oder auch Tage möglich.

Die typische Umgebungen für einen Hotspot findet sich in öffentlichen Gebäuden wie zum Beispiel in der Gastronomie (Restaurants/Cafés/Biergärten), in Einkaufszentren und –zonen, Messen, Schulen, Universitäten, Hotels, an Flughäfen, Bahnhöfen und Autobahn-Raststätten. Der offene Zugriff auf den Hotspot bedeutet aber nicht automatisch, dass die Nutzung des Internets ohne Anmeldung möglich ist. Oft werden auch Zugangsdaten abgefragt, die man vom Hot-Spot-Betreiber übermittelt bekommt.

Zugang zum Hotspot – Risiken und Sicherheit

Das Thema Sicherheit ist bei der Hot-Spot-Nutzung von großer Bedeutung. Hot-Spot-Betreiber gestalten den Zugang zum Hotspot für den Anwender natürlich möglichst simpel, dadurch läuft die Kommunikation zwischen dem mobilen Gerät und dem Hotspot oft aber ohne Verschlüsselung der Netzverbindung ab. Da sich meist mehrere fremde Nutzer in einem Hotspot tummeln, ist diese Gefahr nicht zu unterschätzen. Zudem bleibt meist unklar, welche Daten am Hotspot gespeichert werden. Auch ein bezahlter Zugang zum Internet ist kein Garant für Sicherheit, weshalb man einige Dienste, wie etwa Online-Banking, besser meiden sollte. Einige Anbieter nutzen aber auch eine Verschlüsselung. Zusätzlich kann man das eigene Mobilgerät durch aktuelle Firmware und Sicherheitssoftware schützen.

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