microSim Karte© by-studio / Fotolia.com

MicroSim: Die geschrumpfte SIM-Karte

MicroSim-Karten sind um einiges kleiner als die herkömmlichen Sim-Karten. Der Chip einer MicroSim, welcher alle relevanten Informationen trägt, bleibt gleich groß, doch das Plastikplättchen wird kleiner. Wir zeigen Ihnen, wie Sie an eine MicroSim kommen und was es damit auf sich hat.

Die verkleinerten SIM-Karten kamen zuerst im Apple iPhone und iPad zum Ansatz. Als das iPad erschienen ist, wurden Kritiken laut, dass der Nutzer dazu verpflichtet werde, sich an einen Anbieter zu binden, doch diese Behauptung ist schlichtweg falsch. MicroSim Karten sind mittlerweile bei fast allen Mobilfunk-Providern etabliert und wenn nicht, besteht die Möglichkeit, sich selbst eine MicroSim zu basteln.

Die Geschichte der MicroSim

MicroSim Karten sind auch bekannt unter 3FF (Third Form Factor) und ist die dritte Generation von Sim-Karten. Während die erste Generation noch Kreditkartengröße besaß, ist die zweite Generation in unser Verständnis von Sim-Karten übergegangen. Die zweite Generation nennt sich MiniSim und ist das, was sich in den handelsüblichen Handys befindet. In den 1990er Jahren entwickelte das European Telecommunications Standard Institute die dritte Generation, die MicroSim, mit dem Gedanken, dass das Handy der Zukunft kleiner werde.

MicroSim selbst gemacht

Eine MicroSim ist nur 15 x 12 Millimeter groß und beansprucht somit viel weniger Platz als eine herkömmliche Sim-Karte, welche 25 x 15 Millimeter groß ist. Beim Chip gibt es keine Unterschiede, so dass man im Prinzip das Plastik selbst zuschneiden kann, um aus einer herkömmlichen SIM-Karte eine MicroSIM-Karte zu machen. Dafür kursieren Anleitungen im Internet, mit der man sich seine Karte selbst zurechtschneiden kann. Aber Vorsicht: Ein falscher Schnitt und der Chip der SIM-Karte kann unbrauchbar werden! Besser ist natürlich, einfach bei seinem Mobilfunkanbieter eine MicroSIM-Karte anzufordern. Einige tauschen die Sim kostenlos um, andere verlangen eine Gebühr.

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