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Pay-TV: Fürs Fernsehen zahlen

Mit Pay-T oder Bezahlfernsehen sind besondere Angebote gemeint, die zusätzlich kostenpflichtig zum regulären Fernsehanschluss gebucht werden können. Dabei kann es sich beispielsweise um Sport-, Spielfilm- oder Erotikpakete handeln.

Im Prinzip könnte man meinen, Bezahlfernsehen, wie die Übersetzung von Pay-TV lautet, sei in Deutschland gang und gäbe. Kabelkunden haben ihre monatlichen Kosten, um überhaupt Programme empfangen zu können. So oder so fallen alle drei Monate die Gebühren für das öffentlich-rechtliche Fernsehen an. Doch Pay-TV meint etwas ganz anderes, geht es doch speziell um Sender, die ausschließlich gegen zusätzliche Bezahlung empfangen werden können und auch nur, wenn ein entsprechender Vertrag zustande gekommen ist.

Bei Pay-TV auf die (Zusatz-)Kosten achten

Wer sich Pay-TV ins Haus holt, verfolgt damit einen bestimmten Zweck. Denn der Verbraucher bekommt somit sein favorisiertes Fernsehprogramm, indem er nur die Art Sender auswählt, die ihn interessieren. Die Bandbreite beläuft sich von Sport über Religion bis hin zu Erotik. Allerdings sind sämtliche dieser Sender decodiert, weshalb ein Decoder und eine entsprechende Karte zur Nutzung von Pay-TV notwendig sind. Die Technik stellt der jeweilige Anbieter.

In Deutschland gibt es derzeit nur eine Hand voll Unternehmen, die Pay-TV vertreiben. Die Preise sind allerdings sehr verschieden und liegen zwischen zehn und knapp 50 Euro pro Monat. Wie teuer die monatlichen Gebühren im Endeffekt tatsächlich ausfallen, hängt ganz von dem Unterhaltungsprogramm ab, das den jeweiligen Wünschen entspricht. Denn ein günstiges Basispaket – von fast allen angeboten – garantiert nicht, dass die Themen, die wirklich von Interesse sind, auch abgedeckt werden. Ist dies nicht der Fall müssen zusätzliche Pakete gebucht werden, welche auch zusätzliche Kosten verursachen.

Pay-TV: Kann ich das überhaupt nutzen?

Was für Pay-TV letzten Endes gezahlt werden muss, hängt auch von anderen Faktoren ab. So ist die Vertragslaufzeit entscheidend und sollte gut bedacht werden. Zwar sind Zweijahresverträge in der Regel etwas günstiger als Laufzeiten von zwölf Monaten. Stellt sich aber die Frage, ob eine relativ lange Bindung den eigenen Bedürfnissen entspricht. Denn sollte das Angebot nach einigen Monaten den Reiz verlieren, muss trotzdem weiter gezahlt werden. Des Weiteren sollte das Augenmerk auf den Decoder beziehungsweise Receiver gerichtet sein. Denn für dessen "Miete" können erneut Kosten anfallen.

Besonders wichtig ist es auch, auf die Grundbedingungen der Pay-TV-Unternehmen zu achten. Schließlich sind die wenigsten in ganz Deutschland verfügbar, so dass die ausgenommenen Bundesländer unbedingt in Erfahrung gebracht werden sollten. Damit einhergehend ist die Frage nach dem Empfang relevant.

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