SMS© Fantasista / Fotolia.com

Die SMS hat die Kommunikation verändert

Wer hat sie noch nie genutzt? Die SMS - schnell, einfach und preiswert. Die SMS ist in die Kategorie des Telekommunikationsdienstes zu stecken und in Deutschland eine noch immer beliebte Kommunikations-Variante. Aber wie funktioniert dieser Short-Message-Dienst? Und was sollte man sonst noch darüber wissen?

Wofür steht SMS?

SMS ist ein Begriff im Telekommunikationsdienst und die Abkürzung für Short Massage Service, was wiederum übersetzt soviel wie Dienst für Kurznachrichten bedeutet. Diese Kurznachrichten haben eine maximale Länge von 160 Zeichen und können zwischen Handys, Festnetztelefonen und einigen Internetdiensten versendet werden.

SMS verändert die Kommunikation

Die Kommunikation über Kurznachrichten ist in Deutschland eine sehr beliebte Variante der Verständigung, sodass der jährliche SMS-Versand bis vor wenigen Jahren weiter angestiegen ist – und das trotz der Konkurrenz durch Internet-Messenger wie WhatsApp. Auf der Basis der SMS entwickelten sich ganze Reihen von Abkürzungen, um mehr Inhalt in die 160 Zeichen zu bekommen. Oft stammen diese Abkürzungen aus der Chatsprache im Internet und halten durch den häufigen Gebrauch auch Einzug in die Alltags- Sprache.

So gelangt eine SMS zum Empfänger

Eine SMS wird über den gleichen Weg wie ein Telefonat versendet. Über einen Sendemast gelangt die Kurznachricht zu einer Art SMS-Vermittlungsstelle des eigenen Tarifanbieters. An der Vermittlungsstelle wird die Empfängeradresse ausgelesen und die SMS an die Vermittlungsstelle des Empfängers weitergeleitet. Von dort aus wird das Empfängerhandy über Funk gesucht und muss für die SMS-Zustellung in Netz aufzufinden sein. Ist dies nicht der Fall, wird die SMS von der Vermittlungsstelle aufbewahrt und gesendet, sobald das Handy im Netz wieder verfügbar ist.

Abrechnung über SMS

Seit 2003 sind sogenannte Premium-Dienste über Bezahlung per SMS möglich. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise Klingeltöne oder Logos kaufen. Hierbei sendet der Käufer eine SMS an eine kostenpflichtige Nummer, woraufhin der Betrag von der SIM-Karte abgezogen wird oder auf der Handy-Rechnung erscheint. Abschließend erhält der Käufer die das gewünschte Produkt oder die Dienstleistung.

Kostenlose SMS

Da meist jede SMS Kosten verursacht, sind viele Nutzer auf der Suche nach einer Möglichkeit, SMS kostenlos zu versenden. Manche Handytarife haben eine gewisse Anzahl von Frei-SMS im Monat inbegriffen, ansonsten gibt es auch Alternativen im Internet: Hier kann man auf einigen Seiten ohne Anmeldung freie SMS versenden, welche über Werbung finanziert werden. Aufpassen sollte man bei solchen Angeboten jedoch trotzdem, da die SMS manchmal auch über den Verkauf von Daten wie der E-Mail-Adresse an Werbeverteiler finanziert wird. An einfachsten ist es wohl für den fleißigen Simser, sich eine entsprechende Flatrate zuzulegen, mit der er wohl auf Dauer am günstigsten fährt.

News zum Thema
  • Vodafone
    Prepaid

    Vodafone: Mehr Daten für CallYa Smartphone Special

    Im Vodafone-Tarif CallYa Smartphone Special ist künftig mehr Inklusivvolumen enthalten. Der Prepaid-Tarif beinhaltet dann ein GB Daten mit LTE-Speed von bis zu 375 Mbit/s. Das Datenvolumen kann auch in anderen EU-Ländern versurft werden.

    weiter
  • USA Tarife
    Roaming

    So viel kosten Silvestergrüße aus dem Ausland

    Wer zu Silvester verreist, wird bestimmt Grüße oder auch Fotos mit dem Smartphone verschicken wollen. Verivox hat berechnet, wie viel Neujahrsgrüße aus London, der Schweiz, New York oder Dubai kosten und wie es günstiger geht.

    weiter
  • SMS
    Porno-Reklame

    SMS-Spam: Netzagentur schaltet 0900er-Nummern ab

    Wegen SMS-Spam hat die Bundesnetzagentur mehrere 0900er-Nummern abgeschaltet. Ein Unternehmen hatte ohne Zustimmung des Kunden Porno-Reklame per Kurznachricht verschickt. Ein Rückruf konnte teuer werden.

    weiter
Top