Telekom Speedport W724V© Deutsche Telekom AG

Speedport – Der Router der Telekom

Mit "Speedport" bezeichnet die Telekom ihre Router und Modems, die zum Tarif gekauft oder gemietet werden können. Die Geräte der Marke werden von Herstellern wie AVM, Huawei oder Arcadyan produziert. Lesen Sie hier mehr über die Speedport-Modelle.

Die Speedports der Telekom gibt es nun schon seit einiger Zeit. Sie werden in Kombination mit Telekom-Tarifen zum Kauf oder zur Miete angeboten. Wählen muss man den Speedport allerdings nicht verpflichtend – auch ein anderer Router wird bei der Telekom zugelassen. Der Vorteil beim Speedport ist, dass alles bereits spezifisch für das Telekom-Netz voreingerichtet ist, was den Anschluss des Geräts vereinfacht. Es gibt die unterschiedlichsten Modelle, sodass jeder Nutzer ein passendes finden sollte.

Welcher Speedport kann was?

Will man wissen, was der eigene Speedport genau kann, reicht oft auch schon ein Blick auf den Namen. Zum Beispiel der Speedport W 922V: Das W kennzeichnet eingebautes W-LAN, das V die Möglichkeit, ein VoIP-Telefon anzuschließen. Auch in der Nummer stecken weitere Informationen. So besagt die 9, dass es sich um ein Modell mit vielen eingebauten Zusatzfunktionen handelt. Der Funktionsumfang des Gerätes wird mit kleinerer erster Ziffer immer schlanker. Aus der zweiten Ziffer liest man heraus, dass der Speedport sowohl ADSL als auch VDSL beherrscht – eine 0 könnte nur ADSL. Schließlich steht die letzte Ziffer noch für die Generation des Geräts, wobei eine höhere Zahl ein jüngeres Gerät bedeutet. Bei neueren Geräten wie dem Speedport Neo oder Speedport Hybrid kann man jedoch nicht auf dieses Benennungsschema zurückgreifen.

Speedport mieten oder kaufen?

Hat man sich dafür entschieden, den Speedport statt eines alternativen Routers zu nutzen, stellt sich noch die Frage, ob man den Speedport kaufen oder mieten sollte. Ersteres hat den Vorteil, dass man nur einmal einen größeren Betrag zahlen muss, danach aber keine laufenden Kosten mehr hat. Ein Nachteil kann sich jedoch nach ein paar Jahren einstellen: Man sitzt auf der alten Hardware fest, sofern man nicht einen weiteren Speedport erwerben möchte. Hat man dagegen den eigenen Router nur gemietet und dafür einen kleinen monatlichen Betrag bezahlt, gestaltet sich das Umsteigen wesentlich kostengünstiger und man hat immer aktuelle Hardware zur Hand. Allerdings können sich die Kosten über die Monate hinweg schnell über den eigentlichen Kaufpreis summieren.

Speedport installieren

Ist der neue Speedport dann angekommen, gestaltet sich die Einrichtung des Geräts nicht schwerer, als bei anderen neuen Routern. Man schließt den Speedport per LAN-Kabel an den eigenen Rechner an und besucht im Browser www.telekom.de/einrichten. Dort klickt man auf "Zur automatischen Konfiguration von Speedport Routern", gibt die Zugangsnummer und das Passwort ein und folgt danach den Anweisungen auf dem Bildschirm. Nach Abschluss der Einrichtung kann man sofort lossurfen.

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