Windows 10 Startmenü© Microsoft Corporation

Windows: Ein System für alle Fälle

Windows ist ein Betriebssystem von Microsoft und findet nicht nur auf Desktop-PCs, sondern auch auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets Verwendung. Dank Windows ist Microsoft heute auf dem Gebiet der Betriebssysteme für PCs Marktführer. Im mobilen Bereich lässt der Durchbruch jedoch auf sich warten.

Das Betriebssystem Windows ist mit den PCs groß geworden. Die erste Windows-Version überhaupt erschien in den 80er Jahren. Für den Laien ohne größere Vorkenntnisse zu nutzen war Windows 3.0, welches 1990 veröffentlicht wurde. Es folgten weitere, auch heute noch bekannte Betriebssysteme wie Windows 95, Windows 2000, XP, Vista oder Windows 7 und 8 sowie Windows 10. Während der Evolution von Windows verbesserte sich die Nutzerfreundlichkeit, Performance und das zugehörige Programmpaket von Officeprodukten bis hin zu Spielen.

Windows auf Smartphones und Tablets

Das erste Smartphone-Betriebssystem von Windows kam mit Windows Mobile im Jahr 2002 und wurde danach ständig weiterentwickelt. Seit Anfang 2010 lief das System unter der Bezeichnung Windows Phone.

Seit Windows XP kann man zudem speziell an Tablets angepasste Versionen erhalten, sodass man über einen Stift und Toucheingabe das Tablet verwalten kann. Die Funktionen für den Tablet-PC wurden sowohl bei Vista als auch bei Windows 7 um Funktionen wie die Gestenerkennung oder virtuelle Maus erweitert.

Windows wird plattformübergreifend

Mit Windows 8 kam 2012 schließlich ein plattformübergreifendes Betriebssystem, welches eine neue Benutzeroberfläche erhielt, die sowohl auf PC, Tablet als auch Smartphone nahezu gleich aussieht. Hierbei basiert das Desktop-System auf den gleichen Grundlagen wie das mobile System. Ein großer Vorteil ist die leichtere Synchronisierbarkeit über mehrere Geräte hinweg. Die nächste Entwicklungsstufe bildet Windows 10, ein ebenfalls plattformübergreifendes Betriebssystem, welches für PC und Co. erstmals im Sommer 2015 zu haben war. Erste Smartphones mit Windows 10 folgten zum Jahreswechsel.

Hardwareauflagen für Windows-Smartphones

Um Windows auf Smartphone und Co. verwenden zu dürfen, kaufen die Handyhersteller in Form von Lizenzen das Nutzungsrecht, um das Betriebssystem auf ihren Smartphones liefern zu können. Für die Verwendung macht Microsoft den Herstellern, besonders bezüglich der Hardware, genaue Auflagen, sodass ein reibungsloses Funktionieren des Betriebssystems sichergestellt ist. Die Updates kommen demzufolge auch immer direkt von Microsoft und nicht vom Gerätehersteller.

Ein Betriebssystem für alle

Windows ist weltweit das führende Betriebssystem auf PCs, ähnlich wie Android bei Smartphones. Um Windows nutzen zu können, muss eine Lizenz erworben werden, was häufig bereits von den Geräteherstellern übernommen wird. Nach Windows 10 soll kein neues Betriebssystem mehr folgen, sondern die Version lediglich nur noch durch ständige Updates aktuell gehalten werden. Um möglichst viele Windows-Nutzer auf den neuesten Stand zu bringen bietet Microsoft für Windows 7 und jünger innerhalb des ersten Jahres nach dem Release von Windows 10 ein kostenloses Upgrade an.

Windows muss im mobilen Bereich noch aufholen

Windows hat bisher noch einen geringen Marktanteil unter den mobilen Betriebssystemen, auch wenn es das dritthäufigste Betriebssystem in Deutschland ist. Ende 2015 nimmt Android mit ganzen 73 Prozent Platz eins unter den Smartphone-Betriebssystemen ein. An zweiter Stelle steht iOS von Apple (20 Prozent) und auf dem dritten Platz schließlich Windows Phone mit 6,4 Prozent am Markt. Einer der größten Kauf-Hemmer von Windows-Smartphones ist wohl der Vergleichsweise kleine App-Store.

Arbeiten unter Windows 10

Unter Windows 10 gibt ganz klassisch ein Startmenü, welches sich via der bekannten Kacheloberfläche von Windows 8 erweitern lässt. Daten werden von jedem Windows-Gerät erreichbar in der Cloud abgelegt. In einem schnell erreichbaren Action-Center laufen Benachrichtigungen via E-Mail, Facebook und Co. zusammen und das komfortable Ändern von Einstellungen soll möglich gemacht werden. Bei Bedarf lassen sich ähnlich wie bei iOS mehrere virtuelle Bildschirme anlegen. Auch die Sprachsteuerung des PCs ist dank Cortana, welche einigen bereits vom Smartphone bekannt sein dürfte, möglich. Nicht zu vergessen ist die Authentifizierung via Fingerabdruck, Iris-Scan und Ähnlichem, welcher auf Wunsch mehr Gewicht zugeschrieben werden kann als herkömmlichen Passwörtern.

Ganz zentral jedoch ist die Strategie von Microsoft, dass sich zahlreiche Anwendungen wie zum Beispiel Word oder Excel geräteübergreifend installieren lassen, sodass man nur ein einziges Mal für die Software bezahlt. Alle Gamer wird es freuen, dass die mobilen Endgeräte mit der Xbox-Live-Plattform verbunden werden können, sodass man seine Spiele auf den unterschiedlichen Geräten synchronisieren kann. Daten, die in der Cloud abgelegt werden, sind auf allen Geräten erreichbar.

Neuere und leistungsfähige Smartphones können bei Anschluss an Bildschirm, Tastatur und Co. sogar als vollwertiger PC genutzt werden. Die Ansicht schaltet automatisch von mobil auf stationär um.

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