Flugraumsperrung führt zu deutlich mehr Webkonferenzen
Viele Firmen halten weegen ausgefallener Geschäftsreisen ihre Meetings online ab. Telefónica o2 bot Kunden in mehreren Ländern Tagungsräume kostenlos an. Warum Telefon- und Webkonferenzen nicht auch sonst mehr genutzt werden, fragen sich nun viele.
Frankfurt am Main (red) – Die Flugbeschränkungen nach dem Vulkanausbruch auf Island haben dazu geführt, dass viele Firmen statt Geschäftsreisen auf Besprechungen per Onlinemeeting zurückgreifen. Nach der Flugraumsperrung stieg die Nutzung von Webkonferenz-Systemen in Europa um durchschnittlich 58 Prozent am vergangenen Freitag im Vergleich zu regulären Werktagen. Dies ergab eine Erhebung des Vergleichsportals webconferencing-test.com. Auch auf Billiger-Telefonieren.de können Sie Anbieter verschiedener Konferenzsysteme vergleichen: Telefonkonferenz
Telefónica bot kostenlose Telepräsenz-Services
Telefónica stellte Firmenkunden in Europa für die Dauer der Flugbeschränkungen seine acht unternehmenseigenen Tagungsräume mit Telepräsenz-Videosystemen kostenlos zur Verfügung. Sie befinden sich in Deutschland (München), Großbritannien, Spanien und Italien.
Warum nicht immer so?
Videokonferenzen nutzt nach Einschätzung des Branchenverbandes Bitkom jedes größere Unternehmen, das international tätig ist. Allerdings seien diese Konferenzen nur in den seltensten Fällen Standard. Insbesondere im Mittelstand finden sie kaum Einsatz. Hier würden Chancen verpasst, so die Sicht des Verbandes. Die Bandbreite an angebotenen und genutzten Lösungen sei sehr groß und passe auf fast jedes Unternehmen.
22.04.2010

