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Innerhalb der Frist

Google Street View stimmt Datenschutzbestimmungen zu

Google hat den Forderungen des Hamburger Datenschützers Johannes Caspar nachgegeben und Eingeständnisse im Punkte Datenschutz gemacht. Jetzt darf der Suchmaschinengigant weiter Bilder und Videos von Hamburgs Straßen machen.

Internet© Anterovium / Fotolia.com

Hamburg (red) – Der Hamburger Datenschützer Johannes Caspar hatte Zugeständnisse zum Datenschutz von Google Street View bis Mittwochvormittag verlangt. Andernfalls dürfe Google seiner Meinung nach nicht fortfahren, die Straßen und Häuser Hamburgs aufzunehmen und weiterzuverarbeiten. Google hielt die Frist aber ein und setzte die verlangten Zugeständnisse um.

Gesichter und Kennzeichen werden unkenntlich

Der Datenschützer begrüßte Googles schnelle Reaktion. Gesichter und Fahrzeugkennzeichen werden jetzt wirksam unkenntlich gemacht. Außerdem darf vor Veröffentlichung oder auch danach gegen das Aufnehmen des eigenen Hauses Einspruch erhoben werden.

Der Umgang mit den Rohdaten muss noch entsprechen

Google darf unter diesem Vorbehalt zunächst weiter im Hamburg filmen. Klärungsbedarf herrscht laut Casper aber noch beim Umgang mit den Rohdaten. Der Datenschützer fordert, dass bei Vorliegen eines Einspruchs gegen die Einstellung eines Hauses, dies auch in den in die USA transferierten Rohdaten gelöscht werden müsse.

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