"Street View": Einigung von Google und Datenschützern
Google ebnet den Weg für "Street View", indem sie Datenschützer mit speziellen "Datenschutz-Tools" besänftigen. Der Weg für die virtuelle Straßenansicht Street View in Deutschland ist damit frei.
Mountain View/ München (red) - Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet, soll Google Street View noch dieses Jahr an den Start gehen. Google versprach, spezielle "Datenschutz-Tools" zu entwickeln, jedoch wurde nicht verraten, wie diese im Detail aussehen sollen. Street View ist ein neuer Teil des Google-Kartendienstes Google Maps, mit dem man virtuell eine Straße durchfahren kann.
Street View gilt als kritisch
Deutsche Datenschützer sehen Street View als kritisch an, da persönliche Lebensumstände der Personen gezeigt werden. Neben den angekündigten "Datenschutz- Tools" werden Gesichter und Kennzeichen laut Google automatisch unkenntlich gemacht. Sollte ein Nutzer gelöscht werden wollen, so kann er ein Online-Formular an Google schicken und seine Löschung beantragen. In den Ländern, in denen Street View schon gestartet ist, sind solche Anträge jedoch selten.
Widerstand gegen Aufnahmen
Die Aufnahmen werden mit speziellen Kameras gemacht, die auf Autos befestigt sind. Diese Autos fahren dann durch die Städte und fotografieren die einzelnen Straßen. Die Bilder werden mit Informationen über den Standort versehen und später zu einer Gesamtansicht zusammengesetzt. In Deutschland hat sich in mehreren Orten Widerstand gegen diese Aufnahmen geregt.
28.04.2009

