Mit Datenflat (fast) unbegrenzt mobil surfen

Smartphones, Laptops oder Tablets ermöglichen es uns heute, immer und überall ins Netz zu gehen. Wenn aber kein WLAN-Netz verfügbar ist, dann braucht man einen Datentarif zum Surfen übers Mobilfunknetz. Worauf man beim Kauf einer Datenflat achten sollte und was der Tarif beinhalten sollte, erklären wir hier.

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Wahl der Datenflat: Eigenes Surfverhalten prüfen

Heute kommt kaum ein Smartphone-Nutzer ohne Datenflat aus. Auch Tablet- und Laptop-Nutzer können dank Surfstick mit einer Datenflat fast immer und überall im Internet surfen. Dabei sollte man als erstes sein eigenes Nutzungsverhalten beurteilen, um auch das geeignete Tarifmodell zu finden. Für Tablets und Laptops braucht man meist nur eine reine Datenflat, bei Smartphone-Tarifen ist oft auch eine Datenflat enthalten und zusätzlich kann eine SMS- und Gesprächsflat dazukommen.

LaptopDatenflats haben in der Regel eine Volumen-Begrenzung, danach wird die Surf-Geschwindigkeit heruntergebremst. © lisegagne / iStockphoto.com

Statt Datenflat: Günstige Stunden- oder Tagestarife

Ein reiner Datenflat-Tarif, gerade für Tablet und Laptop, muss dabei nicht immer als die typische Monatsflat kommen. Hier gibt es verschiedene Tarifmodelle. Verbreitet sind auch Prepaid-Tarife, bei denen, je nach Anbieter, eine bestimmte Zeiteinheit bezahlt und verbraucht wird. Eine Volumenbegrenzung gibt es bei diesen Tarifen aber ebenfalls. Hier sollte man einschätzen, welche Optionen aufgrund des eigenen Nutzungsverhaltens sinnvoll sind und welche nicht. Auch sollte man sich die Vertragslaufzeiten der Tarife anschauen. Wenn man lieber flexibel bleiben möchte, sollte man eher zu einem monatlich kündbaren Tarif oder einem Prepaid-Vertrag greifen. Möchte man ein Tablet zu seiner Flat, wird man dagegen bei den Laufzeittarifen fündig.

Bei Datenflats wird Geschwindigkeit eingeschränkt

Wie schnell man mobil ins Internet kommt, unterscheidet sich ebenfalls je nach Tarif. Einige preiswertere UMTS-Tarife bieten vielleicht nur 7,2 Mbit/s als maximalen Surfspeed, während man über LTE von Highspeed im dreistelligen Mbit/s-Bereich profitiert. Auch das Datenvolumen sollte man nach seinen individuellen Gewohnheiten aussuchen. Surft man viel, lohnen sich Datenflats mit mehreren Gigabyte (GB), nutzt man das mobile Internet eher selten, reichen auch ein paar Hundert MB bis 1 GB. Dabei sollte man bedenken, dass die Geschwindigkeit, wenn das Datenvolumen verbraucht wurde, vom Anbieter gedrosselt wird. Man kann also weiter surfen, jedoch nicht mehr so schnell wie vorher. Auch hier gilt: Je mehr Datenvolumen man bucht, desto teurer wird der Datentarif tendenziell. Bei einigen Anbietern wird vor der Drosselung auch erst weiteres Datenvolumen hinzugebucht. Bei dieser sogenannten Datenautomatik können demnach weitere Kosten entstehen.

Mobiltelefonie

Datentarife: Wie viel MB man braucht

Datentarife sind nach Datenvolumen gestaffelt, ist diese verbraucht, wird die Geschwindigkeit gedrosselt. Doch welcher Datentarif ist der richtige und wie viel Volumen braucht man?

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Unbegrenzte Datenflats – gibt es so etwas?

Es ist der Wunsch wahrscheinlich vieler Internet-Junkies und Dauer-Onliner: Eine unbegrenzte Flatrate, bei der man so viel surfen und herunterladen kann, wie man möchte, ohne dass die Geschwindigkeit sinkt oder es zu anderen Einschränkungen kommt. Und tatsächlich deutet vieles darauf hin, dass es in die richtige Richtung geht. Der wachsende Bedarf an großen Datenvolumina schlägt sich auch im Tarifangebot nieder, sowohl bei Handytarifen als auch bei reinen Datentarifen gibt es immer mehr Volumen zum vergleichsweise geringen Preis. Zudem haben bereits alle drei Netzbetreiber (Vodafone, Telekom und Telefónica mit O2) im Bereich der Smartphone-Tarife einen Vertrag mit unlimitierter Datennutzung zu bieten. Das hat natürlich seinen Preis, den sicher nicht jeder zahlen will. Aber mit der Zeit dürften auch diese Tarife günstiger werden. Fragt sich nur, ob der Netzausbau hiermit auch Schritt halten kann.

Datenflat im Ausland nutzen

Ohne Smartphone und Tablet geht kaum noch ein Nutzer auf Reisen. Wie sieht es aber mit der Nutzung einer Datenflat im Ausland aus? Dank der regulierten Tarife innerhalb der EU kann man in den EU-Ländern sowie in Norwegen, Liechtenstein und Island auch seine Datenflat wie gewohnt weiter nutzen. Ein Blick in die Tarifdetails sollte dennoch Pflicht sein, denn eventuelle ist eine andere Option voreingestellt. Wer außerhalb der genannten Länder reist, muss dagegen aufpassen, denn es können hohe Roaming-Gebühren anfallen. Bietet der eigene Provider keine passende Auslandsoption an, sollte man sich vor Ort eine Prepaid-Karte besorgen oder lieber auf mobiles Surfen verzichten.

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