Einen guten und günstigen DSL-Anbieter finden

Das Internet bestimmt in der heutigen Zeit das Leben vieler Menschen. Im Arbeits- und Privatleben ist fast jeder Verbraucher täglich auf das Internet angewiesen. Eine schnelle und zuverlässige Internetverbindung wird dabei immer wichtiger. Inzwischen wird auch nicht mehr nur für den Computer ein Internetanschluss benötigt. Auch andere technische Geräte, wie zum Beispiel der Fernseher oder Tablets, sind regelmäßig mit dem Internet verbunden.

Es gibt mittlerweile viele unterschiedliche Verbindungsmöglichkeiten und Tarife für den privaten Internetzugang. Die meisten Nutzer bekommen ihren Anschluss immer noch von einem DSL-Anbieter. Allerdings gibt es diverse gute Alternativen, auf die man zurückgreifen kann. Die Anbieter und Tarife unterscheiden sich dabei nicht nur hinsichtlich des Preises, sondern auch im Hinblick auf die Vertragslaufzeiten und Verbindungsgeschwindigkeiten. Für Verbraucher ist es jedoch häufig schwer, den günstigsten und besten Tarif zu finden. Über unseren Tarifrechner fällt der Vergleich der DSL-Anbieter schon leichter.

Klassische DSL-Anbieter und die Alternativen

Zu Beginn des Internetzeitalters war ISDN der gängige Anschluss, der fast von allen Internetkunden genutzt wurde. ISDN wurde schließlich durch den DSL-Anschluss ersetzt. Die klassischen DSL-Anbieter, die auch heute noch einen bedeutenden Teil des Marktes abdecken, sind an vielen Standorten buchbar: Telekom, Vodafone und O2 sowie 1&1 als bekannteste DSL-Lieferanten bieten Telefonanschluss, Internetanschluss sowie Doppelflats in diversen Paketen an, Optionen wie TV-Pakete sind auf Wunsch zubuchbar.

Seit einiger Zeit gibt es allerdings auch zu den gängigen DSL-Anbietern Alternativen. Die wohl wichtigste Konkurrenz der DSL-Anbieter sind die Kabelnetzbetreiber. Es gibt einige große Anbieter, die es ihren Kunden ermöglichen, Internet über einen Kabelanschluss zu beziehen. Unitymedia, PŸUR, Vodafone Kabel und etliche kleinere Unternehmen, die regional unterwegs sind, bieten nicht nur Fernsehen, sondern auch Internet und Telefon aus einer Hand. Spätestens mit der Entwicklung des Übertragungsstandards LTE ist auch im Mobilfunk eine Alternative zum DSL-Anschluss entstanden, obwohl es auch einzelne UMTS-Angebote gibt. LTE für Zuhause konnte sich aber bisher nicht wirklich durchsetzen, unter anderem deshalb, weil das Datenvolumen, wie im Mobilfunk üblich, stets begrenzt ist.

Worauf sollte bei der Wahl eines DSL-Anbieters geachtet werden?

Es gibt diverse DSL-Anbieter, LTE-Anbieter und Kabelanbieter, die für einen Internetvertrag infrage kommen. Die einzelnen Angebote unterscheiden sich vor allem hinsichtlich ihrer Geschwindigkeiten beim Upload und Download. Der maximale Speed des Anschlusses kann bei 8 Mbit/s liegen oder bei 500 Mbit/s. Letzteres kann etwa unter optimalen Bedingungen beim Kabelinternet erreicht werden. Über VDSL und Vectoring kommt man aber auch auf bis zu 200 Mbit/s. Grundsätzlich sollte man immer auf die Geschwindigkeiten und eventuelle Einschränkungen der Tarife achten, etwa durch eine Drosselung. Je höher die Geschwindigkeit, desto teurer wird tendenziell auch der monatliche Preis für den Anschluss sein. Auch im Hinblick auf die Vertragslaufzeiten und Kündigungsmöglichkeiten lassen sich zwischen den DSL-Anbietern diverse Unterschiede finden. Viele Internetanbieter locken neue Kunden mit attraktiven Boni wie kostenloser Hardware und Rabatten auf die Grundgebühr über die ersten Monate der Laufzeit. Verbraucher sollten jedoch vor dem Abschluss genau ausrechnen, ob der Tarif auch langfristig tatsächlich der günstigste ist. Sonst zahlt man später mehr oder muss daran denken, rechtzeitig zu kündigen und den Anbieter zu wechseln.

Vor dem Wechsel des DSL-Anbieters

Verbraucher, die die Tarife am Markt regelmäßig vergleichen, können durch einen Wechsel des Anbieters Geld sparen. Allerdings sollten vor dem Wechsel die Vertragsinhalte beim alten Anbieter geprüft werden. Dabei spielt die Kündigungsfrist eine entscheidende Rolle. Der alte Vertrag sollte vor dem Wechsel unbedingt gekündigt werden. Eine automatische Verlängerung um ein Jahr ist die Regel, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird. Wer seinen Tarif zu spät kündigt und bei einem anderen Anbieter bereits einen neuen Vertrag abgeschlossen hat, muss unter Umständen zwei Verträge parallel bezahlen.

Der neue DSL-Anbieter kündigt den Vertrag

Es bietet sich an, den neuen Anbieter den alten Vertrag kündigen zu lassen, insbesondere, wenn die Mitnahme der Rufnummer gewünscht ist. So können beide Unternehmen die Abläufe untereinander abstimmen, damit alles glatt läuft. Natürlich kann aber auch der neue Anbieter den alten Vertrag nur zu dessen Ablauf kündigen. Vorzeitig kommt man nur unter bestimmten Bedingungen von seinem DSL-Anbieter weg, etwa, wenn dieser die Preise erhöht oder wenn man an einen Ort umzieht, an dem der bisherige Anbieter seine Leistung nicht erbringen kann.

Unter Umständen kann es erforderlich sein, doch selbst zu kündigen, zum Beispiel, wenn man den Termin fasst schon verpasst hat oder wenn aufgrund einer Preiserhöhung nur wenig Zeit für den Wechsel bleibt. Kündigt man selbst, sollte man neuem und altem DSL-Anbieter ausdrücklich mitteilen, wenn man seine Festnetznummer behalten möchte.

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