Risiken und Chancen

26 Millionen Deutsche tummeln sich in sozialen Netzwerken

Soziale Netzwerke werden immer beliebter: Über 26 Millionen Deutsche nutzen inzwischen schon die Community-Plattformen. Die VZ-Netzwerke wie StudiVZ rangieren ganz vorn. Dennoch fürchten viele noch eventuelle negative Folgen für Beruf oder Karriere.

Internetverbindung© Pavel Morozov / Fotolia.com

Berlin/Frankfurt (red) - 26,4 Millionen aktive Nutzer pro Monat verzeichneten die sozialen Netzwerke im dritten Quartal in Deutschland. Das sind 3,6 Millionen mehr als im entsprechenden Vorjahresquartal – ein neuer Höchststand. Das teilte der Branchenverband Bitkom auf Basis einer Erhebung des Marktforschungsinstituts Comscore mit.

Die meisten Nutzer hat StudiVZ

Beliebtestes Netzwerk sind die VZ-Seiten mit StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ. Auf Platz zwei rangiert das zur RTL-Gruppe gehörende Angebot Wer-kennt-wen.de. Erstmals schafft es auch Facebook unter die ersten drei. Stark zulegen konnte das ursprünglich nur für geschäftliche Kontakte verwendete Netzwerk Xing. Binnen eines Jahres verdoppelte sich die Nutzerzahl annähernd. Der größte Sprung allerdings gelang Twitter: In nur einem Jahr ging es von 72.000 auf 1,8 Millionen Nutzer nach oben.

Risiken und Chancen der Communitys

Im beruflichen Umfeld werden Communitys immer wichtiger, meint Achim Berg, Vizepräsident des Branchenverbands Bitkom. Dennoch verzichten Laut einer Umfrage der Personensuche Yasni unter mehr als 1000 Internetnutzern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz rund 50 Prozent ganz oder teilweise auf eine Mitgliedschaft in sozialen Netzwerken. Der Grund ist die Angst vor negativen Folgen im Berufsleben. Allerdings kann man Online-Profile auch gezielt nutzen, um ein gutes Image zu erzeugen, so Yasni-Geschäftsführer Steffen Rühl.

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