Diskussion

Braucht Deutschland einen Internetminister?

Telekom und Vodafone sind der Meinung, dass Deutschland einen Internetminister braucht. Derzeit sind die Zuständigkeiten für Digitales auf mehrere Ministerien verteilt. Innenminister de Maizière sieht das anders.

ANGA COM EröffnungDie Eröffnungsveranstaltung der ANGA COM erfolgte zusammen mit dem Medien Forum NRW.© i12 GmbH

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) und Vodafone Deutschland (www.vodafone.de/dsl Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) sind Konkurrenten auf dem deutschen Breitbandmarkt. Doch bei der Eröffnungsdiskussion der Breitbandmesse ANGA COM in Köln waren sich Telekom Deutschland-Chef Niek Jan van Damme und Vodafone Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter am Dienstagmorgen in einem Punkt einig. Deutschland braucht einen Internetminister.

Vodafone-Chef: Eigener Internetminister hilft dem Land

Van Damme sieht Vorteile in einer Zentralisierung der Verantwortlichkeiten für Breitbandausbau, Digitalisierung, Urheberrechte & Co., die derzeit auf mehrere Bundesministerien verteilt sind. Auch Ametsreiter schloss sich dem an: "Es hilft dem Land".

Bundesinnenminister Thomas de Maizière hatte sich dagegen Ende April gegen ein zentrales Digitalministerium ausgesprochen. Er befürtwortete mehr Koordination, doch eine Bündelung der digitalen Aufgaben sei nicht zielführend. Sein Kabinettskollege Alexander Dobrindt liebäugelt dagegen wie die Spitzenvertreter der Branche mit einem Digitalministerium.

Fördergelder sollen in FTTH-Ausbau fließen

Im Rahmen der Veranstaltung kritisierte Vodafone Deutschland-Chef Ametsreiter, dass zu viel Geld für veraltete Kupfertechnik verwendet werde. Die Fördermittel sollten stattdessen in den FTTH-Ausbau fließen. Deutschland liege international beim Glasfaserausbau auf Platz 38. Telekom-Manager van Damme verteidigte dagegen ein weiteres Mal die Strategie des Bonner Konzerns. Die Telekom wolle schnell möglichst viele Nutzer mit Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s versorgen. Dies sei durch Vectoring realisierbar.

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