Download-Bandbreite

Corona-Krise: Weniger Speed bei Breitband-Netzen in Europa

Nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern, in denen es Einschränkungen durch die Corona-Pandemie gibt, sinken die gemessenen Surfgeschwindigkeiten. Die Datennutzung im Festnetz hat deutlich zugelegt.

Jörg Schamberg, 24.03.2020, 11:34 Uhr
Internet© arquiplay77 / Fotolia.com

Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, arbeiten derzeit viele Menschen in Deutschland und Europa zu Hause im Home-Office. Zudem greifen viele Menschen auf Streaming-Angebote zu. Wie wirkt sich dies auf die verfügbaren Surfgeschwindigkeiten von Breitbandzugängen aus? Der Speedtest-Anbieter Ookla beobachtet weltweit die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Nutzung des Internets. In der Woche ab dem 16. März sei im Vergleich zur Vorwoche beispielsweise ein deutlicher Rückgang des Download-Speeds in Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und der Schweiz verzeichnet worden.

Geringeres Surftempo im Festnetz

In Deutschland sei die Download-Geschwindigkeit der Breitband-Zugänge im Festnetz laut Angaben von "Mashable" von 103 Mbit/s auf 93 Mbit/s gesunken, in Italien ging das in den Speedtests gemessene Tempo von 130 Mbit/s auf 126 Mbit/s zurück. In den USA sei ein Rückgang von 140 Mbit/s auf 133 Mbit/s beobachtet worden.

Vodafone Deutschland hat gegenüber der ersten Märzwoche einen Anstieg im Datenverkehr per Festnetz um mehr als 50 Prozent verzeichnet. Der Datenverkehr im Mobilfunk sei dagegen um 2 Prozent gesunken. Da bei der Nutzung von Streaming-Angeboten besonders viel Datenverkehr entsteht, drosseln die Streaming-Dienste Netflix, Prime Video und der neue Anbieter Disney+ sowie das Videoportal YouTube in den kommenden Wochen die Bildqualität ihrer Inhalte.

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