Vodafone-Analyse

Datenverbrauch im Allgäu und an Nord- und Ostsee deutlich gestiegen

Die Urlaubsplanung sah 2020 für viele Bundesbürger anders aus als in den Jahren zuvor: Viele Deutsche machten wegen Corona Urlaub im eigenen Land. Das hatte laut Vodafone in den deutschen Ferienregionen Auswirkungen auf den mobilen Datenverbrauch.

Jörg Schamberg, 18.08.2020, 15:21 Uhr
Smartphone im AuslandIn den Ferienregionen in Deutschland verzeichnete Vodafone in diesem Jahr einen deutlichen Anstieg des Datenvolumens.© maglara / Fotolia.com

Wie sich das Urlaubsverhalten der Deutschen in Corona-Zeiten verändert hat, zeigt sich anhand einer aktuellen Analyse des mobilen Datenverkehrs, die der Mobilfunknetzbetreiber Vodafone Deutschland (Handytarife von Vodafone) Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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am Dienstag vorgelegt hat. Viele Bundesbürger verbringen ihren Urlaub in diesem Jahr innerhalb Deutschlands statt im Ausland. In den deutschen Urlaubsregionen verzeichnete Vodafone 2020 in der Ferienzeit deutlich mehr Datenverkehr und mehr Telefonate.

126 Prozent mehr Datenverbrauch im Ostallgäu/Garmisch-Patenkirchen

Der Düsseldorfer Anbieter hat die übertragene Datenmenge und die Anzahl der Gesprächsminuten seiner Mobilfunk-Kunden zur Ferienzeit an Nord- und Ostsee und in der Region Allgäu-Bodensee unter die Lupe genommen und mit dem Jahr 2019 verglichen. Betrachtet wurde dabei jeweils ein dreiwöchiger Zeitraum vor Beginn der Sommerferien (30. Mai bis 20. Juni) sowie eine ebensolche Zeitspanne innerhalb der Ferienzeit (18. Juli bis 8. August). Laut Vodafone schlug dabei das Allgäu die Ferienregionen an Nord- und Ostsee. In der Region Ostallgäu/Garmisch-Patenkirchen ermittelte der Mobilfunknetzbetreiber gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg des verbrauchten Datenvolumens um 126 Prozent.

Bei der Untersuchung wurden die Ostsee-Regionen in Mecklenburg-Vorpommern (u.a. Rügen, Usedom, Greifswald) und in Schleswig-Holstein (u.a. Timmendorfer Strand, Scharbeutz, Fehmarn, Kiel, Eckernförde, Damp und Plön) berücksichtigt. Für die Nordseeküste gingen die Ostfriesischen Inseln und einige Gebiete Nordfrieslands (u.a. Sylt, St. Peter-Ording, Husum und Amrum) ins Rennen. Im Binnenland wurden die südlichen Ferienregionen Oberallgäu-Bodensee und Ostallgäu/Garmisch-Partenkirchen betrachtet.

Mehr Datenvolumen an der Nordsee als an der Ostsee

Nach dem Ostallgäu/Garmisch-Patenkirchen folgt die Ferienregion Oberallgäu-Bodensee mit 65 Prozent Anstieg des Datenvolumens. Urlauber an der Nordsee nutzen offenbar stärker das mobile Internet als Touristen an der Ostsee. Auf den ostfriesischen Inseln gab es beispielsweise ein Plus von 59 Prozent. In den Urlaubsregionen der Ostsee stieg die übertragene Datenmenge dagegen maximal um 21 Prozent. In allen Regionen sei das Telefonie-Volumen um acht bis elf Prozent gestiegen. Ausnahme: In Ostfriesland ging die Sprachtelefonie um 10 Prozent zurück.

Im Vergleich mit den Datenmengen, die 2020 vor den Ferien übertragen wurden, zeigte die Ostsee-Region in Mecklenburg-Vorpommern mit 41 Prozent den größten Zuwachs. Für die Ferienregionen Oberallgäu-Bodensee und Ostallgäu/Garmisch-Patenkirchen war der Anstieg im direkten Vergleich der Zeiträume vor und in der diesjährigen Ferienzeit nicht ganz so stark – das Plus lag lediglich bei 41 Prozent.

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