Bauern-DSL

Die Telekom im Kampf gegen die "weißen Flecken"

In Bayern wurden die ersten LTE-Funkmasten der Telekom aufgestellt. Es gibt derzeit noch viele Orte auf dem Land, die keinen schnellen Internet-Zugang haben. Die vierte Mobilfunkgeneration (4G) soll Abhilfe schaffen.

10.09.2010, 09:13 Uhr
Internetverbindung© Daniel Fleck / Fotolia.com

Bonn (red) - In den Orten Burgbernheim, Hemau, Nennslingen und Wörth an der Donau hat die Telekom (www.telekom.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) jetzt erste LTE-Standorte aufgebaut. LTE steht für Long Term Evolution und bezeichnet die vierte Mobilfunkgeneration (4G), mit der die so genannten "weißen Flecken" geschlossen werden sollen. Niemand muss mehr warten, bis in seinem Ort das Glasfasernetz ausgebaut wird. In Kürze werden die Menschen Fotos, E-Mails und Musikdateien einfach über die Luft schicken - und zwar in ähnlich hoher Geschwindigkeit wie im Festnetz, wie es heißt.

Erste Endgeräte im Frühjahr 2011 geplant

Ein 4G-Sendemast soll eine Reichweite von etwa zehn Kilometern haben. So sollen die Orte schnelles Internet bekommen, die bisher darauf verzichten mussten. Die Telekom plant bis Jahresende 500 Orte mit LTE zu versorgen. Erste Geräte, die die LTE-Technologie nutzen können, sollen im Frühjahr 2011 auf dem Markt erscheinen.

Neue Möglichkeiten auf dem Land

Die Menschen in der Großstadt haben sich schon lange an die hohe Geschwindigkeit gewöhnt. Sie surfen mit Highspeed im Internet, laden HD-Filme in Minutenschnelle, führen Video-Telefonate und schauen hochaufgelöstes Fernsehen über das Internet (IPTV). Die Bevölkerung auf dem Land muss sich häufig mit einem minutenlangen Seitenaufbau zufriedengeben, an Video-Telefonie à la Skype und Co. oder Musik-Downloads ist meist gar nicht zu denken.

Im Mai hat die Telekom neue Funkfrequenzen ersteigert, die den Ausbau des 4G-Netzes überhaupt erst ermöglichen. Die Nutzung der ehemaligen Rundfunkfrequenzen ist an strenge Lizenzauflagen der Bundesnetzagentur gebunden. Demnach müssen 90 Prozent der unversorgten Orte in Deutschland bis 2016 an schnelle Breitband-Infrastruktur angeschlossen werden.

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