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Google Drive bietet 5 GB kostenlosen Speicher (Upd.)

Der US-Internetkonzern Google hat am Dienstag seinen lange erwarteten Online-Speicherdienst Google Drive aus der Taufe gehoben. Nutzer können bis zu fünf Gigabyte an Daten kostenlos auf einem virtuellen Laufwerk im Netz speichern.

Breitband© Jakob Radlgruber / Fotolia.com

Washington (afp/red) - Gegen eine Gebühr können auch größere Datenmengen ausgelagert werden. Google Drive steht in Konkurrenz zu ähnlichen Speicherdiensten wie etwa iCloud von Apple.

Apps bisher nur für Android

Der Dienst kann über die Internetadresse drive.google.com aufgerufen werden. Dazu bietet Google eine auf PC- und Macintosh-Rechner zugeschnittene Software zur Verwaltung der Daten. Außerdem präsentierte der Konzern eine entsprechende Anwendung für Smartphones und Tablet-PCs, die mit dem Google-Betriebssystem Android laufen. Eine Version für mobile Apple-Geräte wie das iPhone oder das iPad soll folgen.

Update: Mehr Details zur Nutzung

Wollen Nutzer mehr Speicher als die kostenlosen fünf Gigabyte haben, müssen sie für die Erweiterung zahlen, teilte Google mit. Für 25 Gigabyte etwa würden im Monat 2,49 US-Dollar fällig (rund 1,90 Euro), für 100 Gigabyte 4,99 Dollar und für ein Terabyte 49,99 Dollar. Auf fünf Gigabyte lassen sich rund 1500 Fotos in hoher Auflösung speichern oder 1500 Musikstücke in guter Qualität.

Daneben habe Google seine Suchtechnologie in Drive eingebaut. Damit könnten eigene Dokumente nach Schlüsselbegriffen durchsucht werden. Dies werde mittels einer Texterkennungssoftware auch für eingescannte Textdokumente wie Zeitungsartikel möglich sein. Auch eine Bilderkennung sei in Drive eingebaut, die etwa Urlaubsfotos mit Bildern bekannter Orte abgleiche.

Was ist Cloud Computing?

Cloud Computing, das Rechnen in der Datenwolke im Internet, gilt als Technologie der Zukunft. Dabei sind Fotos, Videos, Musikstücke und andere Dateien oder Anwendungen nicht mehr auf einem festen Rechner gespeichert, sondern in das Netz ausgelagert. Die Daten befinden sich auf großen Servern irgendwo in der Welt, die Nutzer rufen sie über ihren Internetbrowser auf. Das kann von jedem Computer oder Smartphone geschehen.

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