App-Markt

In-App-Käufe generieren den meisten Umsatz

Ganze 77 Prozent des Umsatzes mit Apps werden über In-App-Käufe generiert, wie der Bitkom mitteilt. Nur 5 Prozent entfallen auf den direkten Kaufpreis. Insgesamt ist der App-Markt in Deutschland auf Rekordkurs.

Handy Vergleich© moggara12 / Fotolia.com

Berlin – Der deutsche App-Markt ist weiter auf Rekordkurs: 2018 wurden in Deutschland erstmals mehr als 2 Milliarden Downloads in den beiden größten App-Stores getätigt. Rund zwei Drittel (67 Prozent; 1,4 Milliarden Downloads) entfielen dabei auf den Play Store von Google und ein Drittel (33 Prozent; 704 Millionen Downloads) auf den App Store von Apple. Das teilt der Digitalverband Bitkom auf Basis von Daten des Marktforschungsinstituts research2guidance mit.

Bis Ende des Jahres 2,3 Milliarden Downloads erwartet

Für 2019 wird in Bezug auf die Downloads ein Plus von 7 Prozent erwartet. Insgesamt 2,3 Milliarden Downloads sollen bis Ende des Jahres getätigt werden, darunter 1,5 Milliarden Downloads im Play Store von Google und 768 Millionen Downloads im App Store von Apple. Spiele-Apps dominieren laut Bitkom-Präsident Achim Berg den Markt, aber auch Apps zu Bildung oder Lifestyle, Reisen, Gesundheit und Fitness wie auch für den geschäftlichen Einsatz seien besonders häufig vertreten.

So viel Geld fließt im App-Geschäft

Im vergangenen Jahr wurden außerdem erstmals 1,6 Milliarden Euro mit mobilen Anwendungen für Smartphones oder Tablets umgesetzt. Das ist fast eine Verdreifachung im Vergleich zu 2013, als der Umsatz bei 547 Millionen Euro lag. Gegenüber 2017 entspricht das einem Plus von mehr als vier Prozent, damals betrug der Umsatz 1,5 Milliarden Euro. 2019 liegt das prognostizierte Marktvolumen bei 1,7 Milliarden Euro. Das wäre ein Plus von acht Prozent im Vergleich zu 2018.

77 Prozent des Umsatzes werden in der App generiert

Die meisten Apps können kostenlos heruntergeladen werden. Das Gros des App-Umsatzes wurde 2018 mit 1,2 Milliarden Euro (77 Prozent) über kostenpflichtige Angebote innerhalb der App, sogenannte In-App-Käufe, erzielt, etwa für die Erweiterung von Spielen. 276 Millionen Euro (18 Prozent) entfielen auf Werbung und 76 Millionen (5 Prozent) direkt über den Kaufpreis.

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