Sicherheitsrisiko

Keine Updates mehr für Windows Vista

Am 10. April hat Windows Vista das letzte Update bekommen. Sicherheits-Experten raten dringend dazu, das System zu wechseln. Allzu viele Nutzer dürfte Vista aber ohnehin nicht mehr haben.

Microsoft© Microsoft Corporation

Berlin - Mit einem letzten Sicherheits-Update hat Microsoft am 10. April die Unterstützung für sein betagtes Betriebssystem Windows Vista eingestellt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt deshalb davor, das System weiter zu nutzen. Denn künftig gebe es keine Updates mehr, selbst wenn Sicherheitslücken entdeckt werden sollten. Die weitere Nutzung berge deshalb "hohe Risiken für die IT-Sicherheit". Das BSI rät, "möglichst schnell auf ein anderes aktuelles Betriebssystem umzusteigen".

Vista läuft nur noch auf gut einem Prozent der Rechner

Das fast zehn Jahre alte Betriebssystem dürfte - anders als sein Vorgänger XP - nur noch auf wenigen Rechnern zu finden sein. Vom Start weg hatte es Probleme gegeben, und die Popularität bei den Nutzern blieb gering. Laut StatCounter lief es im März noch auf 1,07 Prozent aller Desktop-Rechner weltweit, selbst das ältere Windows XP kam noch auf 5,47 Prozent. Das aktuelle Windows 10 war auf 34,25 Prozent der Rechner installiert.

Quelle: DPA

Weitere Infos zum Thema
Top