Breitband

Netzagentur gibt Zustimmung für Vectoring

Der Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes der Deutschen Telekom steht kurz bevor. Die Netzagentur gab am Donnerstag endgültig grünes Licht für den Einsatz der sogenannten Vectoring-Technik - einer Art Turbo für Breitbandverbindungen.

Telekom Zentrale© Deutsche Telekom AG

Bonn (dpa-AFX/red) - Die Behörde erlaubt der Telekom (www.telekom.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können. Sie können dieses Produkt natürlich auch woanders kaufen; der Link ist ein Vorschlag und stellt weitere Informationen zur Verfügung. Partnerprogramme haben keinerlei Einfluss auf unsere redaktionelle Berichterstattung, Preise oder Platzierungen in Tarifrechnern.) damit, ihren Wettbewerbern den Zugang zur "letzten Meile" unter bestimmten Bedingungen zu verweigern, damit sie oder ein Konkurrent das Kabel zu einer besonders leistungsfähigen Leitung schmieden kann.

Mit der als Vectoring bezeichneten Bündelung sind im Kupfernetz höhere Übertragungsraten als mit VDSL möglich. Nachteil ist, dass mit Vectoring eine gleichzeitige Nutzung durch mehrere Anbieter ausgeschlossen ist.

Vectoring soll für alle möglich sein

Voraussetzung für das Aussperren von Konkurrenten ist, dass es in dem Gebiet bereits ein zweites Festnetz gibt. Außerdem muss die Telekom mehr End-Anschlüsse erschlossen haben als ein Wettbewerber und den Konkurrenten als Ersatz einen alternativen Zugang (Bitstromprodukt) anbieten. "Leitgedanke der Entscheidung ist, Vectoring für alle Marktakteure zu ermöglichen und so den Breitbandausbau im Wettbewerb voranzutreiben", hatte der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, im April gesagt.

Quelle: DPA

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