"Mindestens 1 Mbit"

Regierung bricht Zusage zum Breitbandausbau

Die Bundesregierung räumt Fehler bei der Planung des Breitbandausbaus ein. Eine flächendeckende Versorgung bis Ende 2010 sei nicht möglich, wie in der "Breitbandstrategie" von 2009 angekündigt wurde. Die weißen Flecken in der DSL-Versorgung bleiben.

Internetverbindung© Pavel Morozov / Fotolia.com

Dortmund (dapd/red) - Die Bundesregierung hat Probleme beim Ausbau des Glasfasernetzes. "Leistungsfähige Anschlüsse sind aktuell für etwa 82 Prozent der Haushalte in Deutschland verfügbar. Das ist weniger, als wir uns vorgenommen haben", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverbraucherschutzministerium, Gerd Müller (CSU), den Dortmunder "Ruhr Nachrichten" (Samstagausgabe) laut Vorabbericht.

Bis Ende 2010 keine flächendeckende Breitbandversorgung

Der Zeitung zufolge war in der "Breitbandstrategie" der Bundesregierung von Februar 2009 vorgesehen, bis Ende 2010 eine flächendeckende Versorgung aller Haushalte in Deutschland mit leistungsfähigen Anschlüssen von mindestens einem Megabit pro Sekunde sicherzustellen. Dies werde "nicht ganz erreichbar sein", heißt es nach Angaben des Blattes jetzt im Verbraucherministerium. Auch sei man im Wirtschaftsressort der Überzeugung, dass es zu teuer wäre, jeden Haushalt anzuschließen.

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