Ausbaupläne

Telekom: Ausbau von Glasfaser und 5G läuft nach Plan

Die Deutsche Telekom scheint ihre eigenen Jahresziele gut im Blick zu haben und kommt beim Netzausbau wie geplant gut voran. Auch in den Flutgebieten gibt es gute Neuigkeiten.

Christoph Liedtke, 30.08.2021, 11:37 Uhr
Telekom© Deutsche Telekom AG

Die Deutsche Telekom informiert über den aktuellen Ausbau-Status von Glasfaser und 5G. Das Unternehmen ist auf Kurs und will die selbstgesteckten Jahresziele erfüllen. Auf Hochtouren läuft derweil der Wiederaufbau in den von der Flutkatastrophe betroffenen Gebieten.

Glasfaser: 430.000 neue Anschlüsse geschaltet

Seit Anfang des Jahres sind im Festnetz rund 430.000 neue Glasfaser-Anschlüsse dazugekommen, dafür wurden über 30.000 Kilometer Glasfaser im gesamten Land verlegt. Im Juli sind mit über 85.000 FTTH-Anschlüssen (Fiber-to-the-Home) besonders viele in kurzer Zeit hinzugekommen. Bis zum Jahresende will die Telekom insgesamt 1,2 Millionen Anschlüsse schalten - für die vier verbleibenden Monate im aktuellen Jahr wären das durchschnittlich 192.500 Glasfaser-Anschlüsse pro Monat.

Der Fokus bei der Glasfaser-Strategie sei auf den ländlichen Raum ausgerichtet, dort möchte die Telekom in den kommenden Jahren die Ausbauaktivität deutlich verstärken. Bis zum Jahr 2030 sei geplant, mindestens acht Millionen Glasfaser-Anschlüsse zu schalten. Besonders bedacht werden dabei Kommunen mit weniger als 20.000 Einwohner.

5G: 85 Prozent der Haushalte versorgt

Das 5G-Netz der Telekom besteht aktuell aus 55.000 Antennen, so ist die Telekom in der Lage bereits 85 Prozent der Deutschen mit dem neuen und schnellen Mobilfunkstandard zu versorgen. Bis zum Jahresende soll die 90-Prozent-Marke geknackt werden. Mehr als 2.400 Antennen an rund 800 Standorten in mehr als 60 Städten funken aktuell mit dem 3,6-GHz-Frequenzband.

Neu darunter sind die Städte Bad Tölz, Gießen, Göttingen, Leverkusen, Mainz, Münster, Oberhausen, Recklinghausen, Regensburg, Wuppertal und Antennen in den Kreisen Mayen Koblenz, Merzig Wadern, Mettmann, im Rhein Sieg Kreis und im Rheinisch Bergischen Kreis. Aber auch bereits mit 5G-Mobilfunk versorgte Städte erhalten laut der Telekom weitere Antennen.

Hochwasser-Gebiete: Wiederaufbau läuft auf Hochtouren

Parallel zum Ausbau von Glasfaser und 5G behebt die Telekom die von der Flutkatastrophe verursachten Schäden in Städten und Dörfern. Rund 80 Prozent der betroffenen Gebiete sind wieder am Netz, an weiteren 20.000 Anschlüssen wird weiterhin gearbeitet, um eine schnelle Lösung zu finden. Teilweise ist die Infrastruktur jedoch so stark zerstört worden, dass die Telekom auch auf provisorische Lösungen setzt, um die betroffenen Menschen erst einmal wieder zu vernetzen.

Sofern noch nicht geschehen, baut die Telekom in den betroffenen Ortsteilen direkt Glasfaser aus statt zum altgedienten Kupferdraht zu greifen. Folgende 17 Kommunen mit rund 35.000 Anschlüssen sind dafür bislang ausgewählt worden: Ahrbrück, Altenahr, Antweiler, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Bad Münstereifel (Innenstadt, Gewerbegebiet, Iversheim, Arloff), Kall (Sötenich, Urft), Schleiden/Schleiden-Gemünd, Stolberg (Mitte, Vicht), Dernau, Euskirchen-Schweinheim, Fuchshofen, Hönningen, Insul Markt, Mayschoß, Rech, Schuld und Sinzig (Kernstadt, Bad Bodendorf).

Vectoring: Über 34 Millionen Haushalte und Unternehmen surfen mit mindestens 50 Mbit/s

Per Vectoring mit Geschwindigkeiten zwischen 50 und 100 Mbit/s im Download erreicht die Telekom zum jetzigen Zeitpunkt mehr als 34,3 Millionen deutsche Haushalte und Unternehmen. Für 26,1 Millionen davon steht zudem Super-Vectoring mit bis zu 250 Mbit/s bereit. Daneben können insgesamt 2,5 Millionen Haushalte einen 1 Gbit/s schnellen Glasfaser-Anschluss buchen.

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