Zweites Quartal 2018

Telekom verliert Mobilfunk-Vertragskunden

Im Zeitraum von April bis Juni 2018 hat die Deutsche Telekom die Zahl ihrer Mobilfunkkunden auf über 43 Millionen erhöht. Doch bei den lukrativen Vertragskunden gab es einen Rückgang. Im Breitbandbereich konnten rund 80.000 neue Kunden gewonnen werden.

Telekom-Zentrale© Deutsche Telekom AG

Bonn - Die Deutsche Telekom (www.telekom.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) hat am Donnerstag die Zahlen für das zweite Quartal 2018 vorgelegt. Der Umsatz konnte ohne Berücksichtigung von Wechselkursen und Konsolidierungen um 1,3 Prozent auf 18,4 Milliarden Euro zulegen. Bezieht man jedoch die Wechselkurseffekte bei T-Mobile durch den schwachen Dollar sowie bilanzielle Folgen eines Vergleichs im Schiedsverfahren mit den Betreibern des Mautsystems Toll Collect in Höhe von minus 0,6 Milliarden Euro mit ein, so ergibt sich jedoch ein Umsatzrückgang von 2,8 Prozent sowie ein Absinken des Konzernüberschusses um über 43 Prozent auf 495 Millionen Euro. In den USA verzeichnete der Bonner Konzern ein ungebrochenes Kundenwachstum, auch in Europa sieht das Unternehmen nach eigenen Angaben weiter einen Wachstumstrend. "Wir bleiben auf Kurs", so Telekom-Finanzvorstand Thomas Dannenfeldt.

Telekom gewinnt 80.000 neue Breitbandkunden

Im Breitbandmarkt konnte die Telekom in Deutschland im Zeitraum von Anfang April bis Ende Juni 80.000 (+ 0,6 Prozent) neue Kunden gewinnen. Damit kam die Telekom Ende Juni auf 13,437 Millionen Breitbandanschlüsse. Davon seien 6,559 Millionen (+ 327.000) Glasfaser-basierte Produkte, dazu zählt die Telekom sowohl VDSL-Anschlüsse als auch FTTB/H-Anschlüsse. 74 Prozent der Haushalte in Deutschland mit Festnetz-Versorgung habe inzwischen Zugang zu Anschlüssen per FTTH und VDSL/Vectoring. In den kommenden Jahren setzt das Unternehmen auf einen verstärkten Ausbau von direkten Glasfaseranschlüssen. 90 Prozent der Haushalte der Stadt Stuttgart und fünf umliegender Landkreise sollen bis 2030 mit Glasfaser versorgt werden. Bis Ende 2019 will die Telekom zudem rund zwei Drittel der deutschen Haushalte Zugang zu VDSL-Anschlüssen bieten, die mit Hilfe von Super-Vectoring Download-Geschwindigkeiten von bis zu 250 Mbit/s ermöglichen.

EntertainTV lockt mehr Kunden - über 13,6 Millionen Anschlüsse auf IP-Technologie umgestellt

Ihr Fernseh-Angebot EntertainTV per IPTV und Sat konnte im zweiten Quartal um 47.000 Kunden auf 3,240 Millionen gesteigert werden. Die Zahl der Teilnehmeranschlussleitungen, die sogenannte letzte Meile, ging weiter um 259.000 auf 5,587 Millionen zurück. Insgesamt schrumpfte die Zahl der Festnetzanschlüsse von April bis Juni um 160.000 auf 18,989 Millionen, da die Bundesbürger offenbar vermehrt nur noch per Smartphone telefonieren. Die Umstellung der Festnetzanschlüsse auf IP-Technologie geht mit hohem Tempo weiter voran. Von den knapp 19 Millionen Anschlüssen waren bis zum Ende des zweiten Quartals bereits 13,629 Millionen IP-basiert. Innerhalb von drei Monaten sind somit weitere 786.000 Anschlüsse umgestellt worden.

Telekom verliert 137.000 Mobilfunk-Vertragskunden

Die Telekom weist für das zweite Quartal im Mobilfunkbereich ein Kundenwachstum von 293.000 (+ 0,7 Prozent) auf 43.023 Millionen zum Stichtag 30. Juni 2018 auf. Einen Rückgang musste der Konzern allerdings bei den lukrativen Vertragskunden machen. Hier verbuchte die Telekom einen Rückgang um 137.000 auf 24,965 Millionen. 45 Prozent der Mobilfunk-Vertragskunden würden inzwischen ein Bündelprodukt aus dem MagentaEins-Tarifportfolio nutzen. Ende Juni zählte das Unternehmen 3,9 Millionen MagentaEins-Kunden - rund eine halbe Million Kunden mehr als ein Jahr zuvor. Die mobilen Service-Umsätze haben laut den vorgelegten Zahlen im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,9 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro zugelegt. In den letzten zwölf Monaten habe die Telekom 1.000 neue Mobilfunkstandorte in Betrieb genommen, um Versorgungslücken zu schließen.

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