Pläne

Telekom will massiv in Infrastruktur investieren

Im vergangenen Jahr ist der Gewinn des Ex-Monopolisten drastisch eingebrochen, unter anderem wegen Abschreibungen. Für das laufende Jahr sind weitere Investitionen in die Infrastruktur geplant, nicht zuletzt wegen fehlender Kapazitäten beim mobilen Internet.

25.02.2010, 09:01 Uhr
Telefon Gebühren© VRD / Fotolia.com

Bonn (ddp/afp/red) - Die Deutsche Telekom (www.telekom.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) will gut 10 Milliarden Euro über die nächsten drei Jahre bis 2012 verteilt an ihre Aktionäre ausschütten. Das entspräche 3,4 Milliarden Euro jährlich, teilte der Konzern am Mittwochabend in Bonn mit. Vorstand und Aufsichtsrat wollten so das das Vertrauen in die gute Entwicklung der Deutschen Telekom, insbesondere in künftige Free Cash Flows und solide Bilanzkennzahlen, unterstreichen.

Geld in die Infrastruktur stecken

Zudem werde der Konzern auch 2010 weiter deutlich in Infrastruktur investieren. "Wir wollen in weltweit unsicheren Zeiten unseren Aktionären und potentiellen Investoren Planbarkeit und Sicherheit bieten", erklärte Ulrich Lehner, Vorsitzender des Aufsichtsrates. Der Gewinn der Deutschen Telekom war im vergangenen Jahr um mehr als 70 Prozent eingebrochen.

Umsatz um knapp fünf Prozent gestiegen

Als Grund für das schwache Ergebnis nannte das Unternehmen Abschreibungen in Höhe von mehr als zwei Milliarden Euro bei seinen Töchtern in Großbritannien und in Südosteuropa, wo die Telekom besonders in Ungarn, Rumänien und der Slowakei vertreten ist. Insgesamt stieg der Umsatz gegenüber 2008 um 4,8 Prozent auf 64,6 Milliarden Euro. Der bereinigte Gewinn vor Steuern und Abschreibungen stieg laut Konzernangaben um 6,2 Prozent auf 20,7 Milliarden Euro. Als Dividende will der Konzern 0,78 Cent pro Aktie ausgeben.

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