Totalausfall

Unbekannte zerstören Glasfaserleitungen in Berlin

Vandalismus war offenbar der Grund dafür, dass rund 160.000 Berliner Haushalte am Sonntag ohne Netz waren. Die Unbekannten hatten 400 Glasfaserleitungen durchgeschnitten. Am Abend meldete Kabel Deutschland das Ende der Störung.

Glasfaser© nikkytok / Fotolia.com

Berlin (red) - Im Berliner Netz von Kabel Deutschland (www.kabel-deutschland.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können. Sie können dieses Produkt natürlich auch woanders kaufen; der Link ist ein Vorschlag und stellt weitere Informationen zur Verfügung. Partnerprogramme haben keinerlei Einfluss auf unsere redaktionelle Berichterstattung, Preise oder Platzierungen in Tarifrechnern.) gab es am Sonntag technische Störungen. Um kurz nach sechs Uhr morgens sei die erste Störungsmeldung eingegangen, wie die Berliner Morgenpost berichtet. Sowohl Internet und Telefon als auch Fernsehen waren von dem Ausfall betroffen.

Reparaturen bis in den Abend

Die Ursache für die Störung, die fast den ganzen Tag dauerte, war offenbar Vandalismus. Unbekannte hatten rund 400 Glasfaserleitungen durchgeschnitten. Die Täter seien dazu in Charlottenburg in einen Schacht eingestiegen, wie Kabel Deutschland auf Facebook mitteilte. Am Abend war die Versorgung weitgehend wiederhergestellt. Die Reparatur sei aber sehr aufwändig gewesen, da die neuen Leitungen einzeln wieder eingezogen werden mussten. Gegen 19 Uhr sei die Hälfte der Leitungen wieder hergestellt gewesen, noch am Abend wurden die Reparaturarbeiten beendet.

Politische Gründe nicht auszuschließen

Der Ausfall betraf Charlottenburg sowie angrenzende Bereiche in Spandau, Wilmersdorf, Siemensstadt, Friedenau und Steglitz. Jetzt soll der Staatsschutz ermitteln. Man könne einen politischen Hintergrund nicht ausschließen, teilte die Polizei mit.

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